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Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 164 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 169 g
Anekdoten aus 6 Jahren Militärsprotokoll
Buch, Deutsch, 164 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 169 g
ISBN: 978-3-99159-490-1
Verlag: Litego Verlag
Hinter den Kulissen des offiziellen Berns – Militärprotokoll mit Augenzwinkern
Haben Sie sich jemals gefragt, was wirklich passiert, wenn ein Staatsgast die Schweiz besucht?
Peter Schmid öffnet die Türen zu einer Welt, die normalerweise hinter roten Teppichen und Militärmusik verborgen bleibt. Als Berufsmilitär beim Militärprotokoll erlebte er sechs Jahre lang hautnah, wie offizielle Besuche, Staatsempfänge und Zeremonien organisiert werden – und was dabei alles schiefgehen kann.
Von der Ehrfurcht vor dem ersten Händedruck mit einem Bundesrat bis zur Routine im Umgang mit internationalen Würdenträgern
Dieses Buch ist kein trockener Militärbericht, sondern eine Sammlung authentischer, oft amüsanter Anekdoten aus dem Alltag des Militärprotokolls. Mit Humor und Selbstironie erzählt Schmid von verschwundenen Militärmusikern, italienischen Schützen ohne Bewilligung und finnischen Überraschungen.
Das erwartet Sie in diesem Buch:
- Einzigartige Einblicke in die Organisation von Staatsbesuchen und militärischen Ehren – von der Rekrutierung bis zum Bundespräsidenten
- Unterhaltsame Anekdoten aus sechs Jahren Dienst beim Militärprotokoll: Pannen, Herausforderungen und unerwartete Wendungen
- Praktisches Wissen über zeremonielles Protokoll, Uniformtragebewilligungen und die Koordination komplexer diplomatischer Events
- Menschliche Geschichten über Generäle, Bundesräte und Soldaten – die zeigen, dass auch in Bern nur mit Wasser gekocht wird
- Authentische Erlebnisse aus erster Hand, geschrieben von jemandem, der die militärische Welt von innen kennt
Für alle, die sich für Militär, Protokoll und die Schweizer Armee interessieren
Ob Sie selbst militärischen Hintergrund haben, sich für diplomatische Gepflogenheiten interessieren oder einfach gut erzählte Geschichten aus dem offiziellen Bern lieben – dieses Buch bietet Unterhaltung und Information zugleich.
Bestellen Sie jetzt und entdecken Sie die amüsante Seite des offiziellen Protokolls!
Zielgruppe
Die Hauptzielgruppe sind aktive und ehemalige Angehörige der Schweizer Armee (ca. 140'000 aktive Armeeangehörige, deutlich mehr ehemalige), insbesondere Berufsmilitärs, Kader und Personen mit langjähriger Dienstzeit. Weitere wichtige Zielgruppen sind Militärinteressierte allgemein, Leser von Erfahrungsberichten aus dem öffentlichen Dienst, Geschichtsinteressierte mit Fokus auf zeitgenössische Schweizer Geschichte sowie Fachpublikum aus Event-Management und Protokoll. Das Buch spricht Männer und Frauen ab 35 Jahren an, die Wert auf authentische Insiderberichte legen. Auch für jüngere Leser mit Interesse an Militär und Protokoll geeignet. Regionale Schwerpunkte: Schweiz (besonders Bern, Zürich), Deutschland und Österreich. Das Buch eignet sich als Geschenk für militäraffine Personen und als Fachlektüre für Protokoll-Interessierte.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Das Frottiertuch und die Panzer
Ein amerikanischer General war angesagt. Zu Besuch bei unserem Chef der Armee sollte dieser hauptsächlich in Walenstadt stattfinden. Dort befindet sich nämlich das Ausbildungszentrum der Infanterie mit diversen Installationen, wie Schiessplätzen, Übungsdorf und Simulatoren.
Der General sollte mit eigenen Lufttransportmitteln von der amerikanischen Basis Ramstein in Deutschland nach Kloten fliegen, wo wir ihn dann per Konvoi nach Walenstadt bringen sollten. Allerdings war die Auflage, dass der General in seinem eigenen SOFA (Sonderfahrzeug, extra gepanzert) verschoben werden soll und das Gefährt wurde dementsprechend vorher nach Kloten überführt. Vormittags um 1000 Uhr stellten wir den Konvoi vor dem Ausgang des Tarmacs in Kloten auf. Dabei integrierten wir das SOFA des Generals in die Kolonne. Der Fahrer, ein gross gewachsener Mann afrikanischer Abstammung, war pausenlos darauf bedacht, das Fahrzeug sauber zu halten. Etwas amüsiert beobachteten mein Freund Erich und ich, wie er sogar mit einem Frottiertuch die Reifen abwischte! Voller Einsatz des Mannes!
Inzwischen entwickelte sich allerdings die Ankunft des Generals zu einer Geduldsprobe: überfällig seit ungefähr 50 Minuten erreichte uns die Nachricht, dass der vorgesehene Helikopter defekt sei und man einen Ersatzhelikopter suche. […] Der Chef des Militärprotokolls orientierte uns, dass der Ersatzhelikopter auch defekt war, sie aber zufällig einen dritten gefunden hätten, den sie nun «gekapert» hätten und der auf dem Flug nach Kloten sei. Aufatmen bei allen! Der Fahrer reinigte abermals die Räder mit dem Frottiertuch…




