Schmid | Vaterdezentrierungen | Buch | 978-3-95832-295-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 228 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

Schmid

Vaterdezentrierungen

Psychoanalytische Entgegnungen zum Fachdiskurs über ›Besatzungskinder‹
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-95832-295-0
Verlag: Velbrück

Psychoanalytische Entgegnungen zum Fachdiskurs über ›Besatzungskinder‹

Buch, Deutsch, 228 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

ISBN: 978-3-95832-295-0
Verlag: Velbrück


In der Kriegskinderforschung wird die Abwesenheit des biologischen Vaters und das Aufwachsen nur bei der biologischen Mutter als problematisch für die psychische Entwicklung von Kindern postuliert. Der abwesende biologische Vater rückt ins Zentrum, mit ihm steht und fällt die psychische Gesundheit des Kindes.
Rafaela Schmid etabliert eine neue Reflexionsebene im Fachdiskurs um (kriegsbedingte) ›Vaterlosigkeit‹. Sie nähert sich der Problematik exemplarisch mittels einer hermeneutischen Lektüre und Interpretation der Fachliteratur über sogenannte ›Besatzungskinder‹. Darin enthaltene Verkürzungen psychoanalytischer Konzepte werden durch eine Auseinandersetzung mit der Stellung des Vaters in der Theorie Freuds sichtbar, was in der Folge eine Dezentrierung des biologischen Vaters möglich macht. So kann das gängige eindimensionale und von patriarchalen Strukturen bestimmte Narrativ der ›Vaterlosigkeit‹ als Mangelzustand herausgefordert werden.

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Weitere Infos & Material


Schmid, Rafaela
Rafaela Schmid ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Historische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Gender History der Universität zu Köln. Sie studierte Soziale Arbeit in Wiesbaden und Erziehungswissenschaft in Köln, wo sie 2021 promoviert wurde. Zwischen 2015 und 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im von der DFG geförderten Projekt ›Besatzungskinder‹ in Nachkriegsdeutschland. Bildungs und Differenzerfahrungen.

Rafaela Schmid ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Historische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Gender History der Universität zu Köln. Sie studierte Soziale Arbeit in Wiesbaden und Erziehungswissenschaft in Köln, wo sie 2021 promoviert wurde. Zwischen 2015 und 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im von der DFG geförderten Projekt ›Besatzungskinder‹ in Nachkriegsdeutschland. Bildungs und Differenzerfahrungen.



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