Buch, Deutsch, Band 184, 416 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Gegnerschaft zur Reformation im albertinischen Sachsen (1517-1539)
Buch, Deutsch, Band 184, 416 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Reformationsgeschichtliche Studien und Texte
ISBN: 978-3-402-11632-6
Verlag: Aschendorff Verlag
Sie gelten landläufig nur als "die Gegner": die Fürsten, Theologen und Politiker, die mit Luthers Theologie und der Wittenberger Reformation nicht einverstanden waren. Dieses Buch beleuchtet Personen wie Herzog Georg von Sachsen, Hieronymus Emser, Hieronymus Dungersheim und Johannes Cochlaeus. Die bisherige Forschung hat ihre Politik untersucht und vor allem ihre theologischen Schriften analysiert. Demgegenüber wird hier Voraussetzungen und Kontexten der antireformatorischen Publizistik gefragt: Inwiefern steht sie in Kontinuität zu theologischen Debatten des Spätmittelalters? In welchen sozialen Kontexten agierten die Luther-Gegner, welche Kontakte pflegten sie? Welche persuasiven Strategien wandten sie in Text und Bild an, um ihre theologischen Positionen zu vermitteln?
Mit ihrem theologie- und kulturhistorischen Blick trägt die Studie zu einem vertieften Verständnis der katholischen Kontroverstheologie bei und stellt der ökumenischen Theologie ein Instrument zur Verfügung, mit dem die in der Reformationszeit entstandenen Gräben nüchtern und ohne peinlich berührte Vorbehalte betrachtet werden können.
Zielgruppe
Universitäten / Wissenschaft (Geschichte, Landesgeschichte, ev. & kath. Theologie)




