Schmitt | Intermedialität bei Rolf Dieter Brinkmann | Buch | 978-3-8376-2224-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 270 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 424 g

Reihe: Lettre

Schmitt

Intermedialität bei Rolf Dieter Brinkmann


1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-8376-2224-9
Verlag: transcript Verlag

Buch, Deutsch, 270 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 424 g

Reihe: Lettre

ISBN: 978-3-8376-2224-9
Verlag: transcript Verlag


. mit Stephanie Schmitt

1. 'Bücher, die die Welt nicht braucht.' Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Von Rolf Dieter Brinkmann geht bis heute eine starke Dynamik aus. Sein Werk ist in vielerlei Hinsicht wichtig, beispielsweise für das Literatur- und Kunstverständnis seit den 1960er Jahren, die Übertragung der angloamerikanischen Beatliteratur in den deutschen Sprachraum und die Bereitstellung kreativer Impulse für nachfolgende Künstler. Doch seine Texte selbst sind wenig präsent. Mein Buch ist eine Aufforderung für die lohnenswerte Auseinandersetzung mit seiner Literatur.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Mein Buch widmet sich erstmals der Untersuchung von Brinkmanns literarischem Gesamtwerk nach intermedialen Gesichtspunkten, welche die Beziehungen zwischen Text und Bild ebenso umfassen wie zwischen Literatur und Musik. Sein Sprach- und Literaturverständnis formulieren sich gerade in der Zusammenschau der – mitunter ambivalenten – Standpunkte. Ebenso entwickeln sich die Qualität der intermedialen Experimente und auch die Differenziertheit seiner sprachkritischen Überlegungen gerade in der Summe ihrer Teile.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Medialisierung des Alltags ist längst Realität. Brinkmann literarisiert Mechanismen alltäglicher Wahrnehmung unter diesen Bedingungen. Popliterarische Schreibweisen um 2000 verfolgen ähnliche Ziele und bedienen sich vergleichbarer Darstellungsmethoden. Das Thema meines Buches ist somit relevant für die Theoretisierung des Intermedialitätsbegriffs, ebenso wie für das Verständnis typischer Ästhetiken der 1960er/70er Jahre, aber auch für die Erschließung zeitgenössischer popliterarischer Texte.

4. Ihr Buch in einem Satz:

Mein Buch erarbeitet und kontextualisiert Rolf Dieter Brinkmanns Sprachutopie im gegenseitigen Wechselverhältnis von Text, Bild und Musik.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Schmitt, Stephanie
Stephanie Schmitt (Dr. phil.) hat Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in München und Tübingen studiert und 2011 in Neuerer deutscher Literatur an der Universität Tübingen promoviert.

Stephanie Schmitt (Dr. phil.) hat Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in München und Tübingen studiert und 2011 in Neuerer deutscher Literatur an der Universität Tübingen promoviert.



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