Schmitz | Literatur und Politik | Buch | 978-3-86821-729-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 9, 156 Seiten, Format (B × H): 1350 mm x 1900 mm, Gewicht: 216 g

Reihe: Kleine Reihe

Schmitz

Literatur und Politik

Zwischen Engagement und "Neuer Subjektivität"
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-3-86821-729-2
Verlag: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier

Zwischen Engagement und "Neuer Subjektivität"

Buch, Deutsch, Band 9, 156 Seiten, Format (B × H): 1350 mm x 1900 mm, Gewicht: 216 g

Reihe: Kleine Reihe

ISBN: 978-3-86821-729-2
Verlag: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier


Die Annalen der Literatur nach 1945 haben viele politische Kapitel. In den 1970er Jahren herrschte ein merkwürdiger Zustand zwischen literarischem Engagement und politischer Enthaltsamkeit. Einerseits distanzierten sich viele Schriftsteller von der Politik, als sie merkten, dass sie für nichtliterarische Zwecke instrumentalisiert wurden. Andererseits gab es Versuche einer neuen Annäherung von Literatur und Politik, weil sich Autoren als Staatsbürger einer neuen ‚Mitmachgesellschaft‘ verstanden. Was waren die „70er“ also in der deutschen Geschichte von Literatur und Politik? „Wilde Jahre des Lesens“ (Ulrich Raulff), in denen der Lebensraum zur (postmodernen) Bibliothek wurde, oder vielmehr eine Dekade der Verarbeitung von Kriegs- und Nachkriegserfahrungen und von einer Neujustierung des literarischen Selbstverständnisses. Der Sammelband enthält Aufsätze, die diese literarisch-politischen Reflexions- und Deutungsprozesse am Beispiel zentraler Werke und repräsentativer Autoren untersuchen. Entstanden ist die Idee dazu auf einem Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung in Cadenabbia, Adenauers Feriendomizil am Comer See.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhalt Statt eines Vorworts        1 Literatur und Politik.Zwischen Engagement und „Neuer Subjektivität“ LOTHAR VAN LAAK Medien, Macht, Medienmacht: Wolfgang Koeppens Das Treibhaus (1953) und Heinrich Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1974)        5 MICHAEL BRAUN Der Autor als unzuverlässiger Zeuge. Günter Grass und die deutsche Nachkriegsliteratur        15 PAUL ONASCH Erinnerung und Gedächtnis in geschlossenen Gesellschaften. Uwe Johnsons Das dritte Buch über Achim (1961)        31 LOTHAR BLUHM Hans Magnus Enzensberger und das Kursbuch . Kritische Publizistik in den späten 1960er und den 1970er Jahren. Eine Zeitschrift und ihr Kontext        53 NILS ROTTSCHÄFER Erinnerung und Gedächtnis in geschlossenen Gesellschaften am Beispiel von Walter Kempowskis Im Block (1969)        73 BIRGIT DAHLKE Erinnerung und Autobiographie in geschlossenen Gesellschaften. Christa Wolf: Kindheitsmuster (1976)        97 OLIVER JAHRAUS Die Neue Subjektivität des Bürgers. Martin Walsers Novelle Ein fliehendes Pferd        113 MICHAEL SCHMITZ Friedrich Dürrenmatt als politischer „Detektiv“        129 Chronologie Literatur und Politik        147 Autorenverzeichnis        150



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