Buch, Deutsch, 355 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 470 g
Buch, Deutsch, 355 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 470 g
ISBN: 978-3-428-11841-0
Verlag: Duncker & Humblot
Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen, eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit, stimuliert auch die dynamische Entwicklung des Umweltvölkerrechts.
Marcus Schroeder gibt einen Überblick über die globalen organisatorischen Entwicklungen im Umweltvölkerrecht. Er belegt, wie die organisierte Staatengemeinschaft den Umweltschutz als Querschnittsmaterie in ihr kollektives Bewusstsein aufgenommen hat. Dabei untersucht er stets kritisch die Rolle bzw. Effektivität der UNO, der WTO sowie weiterer internationaler Organisationen und NGOs. Der Autor systematisiert die vielfältigen Initiativen der Staatengemeinschaft und analysiert an Fallbeispielen die Zusammenarbeit. So erforscht er das Erreichte und gibt einen Ausblick auf das Erreichbare, diskutiert die Ideen zur Reform kritisch und würdigt deren Realisierbarkeit.
Aktuelle Probleme der internationalen Umweltpolitik werden dargestellt und Lösungen bzw. Beispiele erarbeitet, die Muster für die Praxis sein können.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Umweltverschmutzung, Umweltkriminalität, Umweltrecht
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Umweltschutz, Umwelterhaltung
- Geowissenschaften Umweltwissenschaften Umweltpolitik, Umweltprotokoll
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Umwelt- und Gesundheitspolitik
- Rechtswissenschaften Internationales Recht und Europarecht Internationales Recht Internationales Verwaltungs-, Umwelt- und Gesundheitsrecht
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Internationale Zusammenarbeit (Recht, Kultur, Umwelt etc.)
Weitere Infos & Material
Inhaltsübersicht: Teil 1: Einleitung: I. Vorüberlegung - II. Stand des vertraglichen Umweltvölkerrechts - III. Regelungsstrategien im Umweltvölkerrecht - Teil 2: Akteure der Rechtsetzung und Rechtsentwicklung im Umweltvölkerrecht: I. Besonderheiten der Rechtsetzung im Umweltvölkerrecht - II. Die Akteure im Einzelnen: Die Einzelstaaten - Das System der Vereinten Nationen im internationalen Umweltschutz - Internationale Organisationen im Umweltvölkerrecht - Zusammenfassung - Die Rolle der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) - Moderne vertragliche Umweltregime (MEAs) - Teil 3: Koordinierung der Aktivitäten der verschiedenen Akteure: I. Koordinierungsgremien in den Vereinten Nationen: United Nations System Chief Executives Board for Coordination (CEB) - UNEP und Global Ministerial Environmental Forum - Intergouvernementale Koordinierungsmechanismen zum Schutz des Waldes innerhalb der UNO - Zusammenfassung - II. Gemeinsame Projekte der internationalen Organisationen im traditionellen Sinn: Süßwasser, Wasser und Hygiene - Ozeane und Küstenregionen - Klima und Energie - Nachhaltiger Konsum und Produktion - Biodiversität - Bewertung - III. Zusammenarbeit der multilateralen Umweltverträge (Fallstudien): Allgemein - Das Ozon-Regime und das Klimaregime - Biodiversitätskonvention und Ramsar-Konvention - Klimaregime und der Schutz der Feuchtgebiete - Schlussfolgerungen - Teil 4: Förderung der Koordination der Umweltschutzbemühungen de lege ferenda: I. Ideen zur Reform des Institutionengefüges: Vertikale Ansätze - Zusammenfassung - Horizontale Ansätze - II. Ergebnis - Zusammenfassung/Schlussbetrachtung - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis




