Buch, Deutsch, Band 15, 704 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Überlegungen zu einem Gesellschaftskonzept aus einer epochenübergreifenden, regionalen Perspektive
Buch, Deutsch, Band 15, 704 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: Stadt und Region in der Vormoderne
ISBN: 978-3-98740-205-0
Verlag: Nomos
Der Begriff Infrastruktur ist jung (19. Jh.), mit ihm wird epochenübergreifend vor allem Austausch assoziiert. Mit Bezug auf die in der deutschen Geschichtswissenschaft bestehende Kontroverse fragt diese aus regionalhistorischer Sicht agierende Studie für den Zeitraum vom Spätmittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, ob beispielsweise auch Marktplätze, Mühlen oder Rathäuser Infrastruktureinrichtungen im heutigen Sinne darstellen, sowie nach der Bedeutung von Kontinuität und regionalen Komponenten. Als Untersuchungsumfeld dienen mit Seßlach (Oberfranken) und Kleve (Rhein-Maas-Raum) zwei Kleinstädte. Dabei werden auch Befunde anderer Fachdisziplinen integriert, Luhmanns Differenzierungstheorie sowie seine Medientheorie ermöglichen über die Epochen hinweg eine Dekonstruktion gesellschaftlicher Strukturen.




