Buch, Deutsch, 122 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 323 g
Medizin und Ethik von der Antike bis heute
Buch, Deutsch, 122 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 323 g
ISBN: 978-3-534-18770-6
Verlag: wbg Edition
Der hippokratische Eid gilt heute als der wichtigste Text in der medizinischen Ethik. Bereits in der Antike wurde dieser Eid dem berühmten Arzt Hippokrates (5. Jh. v.Chr.) zugeschrieben. Der Eid beginnt in seiner heute als gesichert geltenden Form mit einer Anrufung der antiken Heilgötter und der Verpflichtung zu Unterricht und Ausbildung. Kernstück ist das Gelöbnis, dem Kranken zu nutzen und nicht zu schaden sowie niemandem ein todbringendes Mittel zu verabreichen. Es folgt das Versprechen, keine Abtreibungen vorzunehmen, keinerlei chirurgische Maßnahmen anzuwenden und den eigenen Lebenswandel nach der ärztlichen Ethik zu gestalten. Charlotte Schubert verfolgt in diesem Buch die spannende Überlieferungsgeschichte des Textes und zeigt, wie bestimmte Teile des Eides im Laufe der Geschichte verändert und neuen ethischen Prinzipien angepasst wurden. Ausführlich geht die Autorin dabei auch auf den Arzt Hippokrates sowie Medizin und Heilkunst in der Antike ein.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizin, Gesundheitswesen Medizinische Ethik
- Geisteswissenschaften Philosophie Angewandte Ethik & Soziale Verantwortung Medizinische Ethik
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizin, Gesundheitswesen Geschichte der Medizin
Weitere Infos & Material
Vorwort I. Der antike Eid I. Der antike Eid II. Der antike Eid in christlicher Fassung III. Ein vielgestaltiger Text Textgestalt und Überlieferungsgeschichte Deutung IV. Medizin und Heilkunst in der Antike Die hippokratische Medizin Die gesellschaftliche Stellung antiker Ärzte Die Ethik der hippokratischen Ärzte V. Hippokrates als antike Fiktion Der berühmte Arzt Hippokrates Der hippokratische Eid von der Spätantike bis zur Renaissance Vom Neo-Hippokratismus bis zur heutigen Berufsordnung VI. Ärztliche Verpflichtungsformeln von der Antike bis heute 1. Der antike Papyrus-Text (P.Oxy XXXI 2547) 2. Die mittelalterliche Fassung des hippokratischen Eides (Ambrosianus B113 sup. fol.2) 3. Der Baseler Eid (1460) 4. Der Gießener Doktoreid (1607/8) 5. Der ›Eid des Maimonides‹) 6. Der Göttinger Eid (1887) 7. Das Genfer Ärztegelöbnis (1948) 8. Das Genfer Gelöbnis (1968) 9. Die Helsinki-Tokio-Deklaration zur biomedizinischen Forschung (1975) 10. Die Deklaration von Lissabon (1981) 11. Das Gelöbnis in der Berufsordnung des Deutschen Ärztetages (2003) Anmerkungen Quellen- und Literaturverzeichnis Abbildungen




