Bd. 1: Die ultimative Killerin
Buch, Deutsch, 116 Seiten, Format (B × H): 167 mm x 259 mm, Gewicht: 380 g
ISBN: 978-3-7416-4732-1
Verlag: Panini Verlags GmbH
WOLVERINE MIT FRAUENPOWER
Als X-23 war Laura Kinney die ultimative Killerin für die Leute, die sie einst aus der DNA von Wolverine erschaffen hatten. Dieses Leben hat sie längst hinter sich gelassen. Heute macht Laura sich stark für alle Mutanten, die Hilfe brauchen in einer Welt, in der ihnen mehr Hass entgegenschlägt als je zuvor. Und das tut sie als die neue Wolverine auf ihre ganz spezielle Weise – schließlich ist sie die Beste in dem, was sie tut!
Autorin Erica Schultz (Moon Knight) und Zeichnerin Giada Belviso (Jackpot & Black Cat) präsentieren das neueste Kapitel im aufregenden Leben von Laura Kinney als Wolverine!
ENTHÄLT: LAURA KINNEY: WOLVERINE (2024) 1-5
Weitere Infos & Material
VORWORT von Frieder Falk
Hinsichtlich ihres „Geburtstags“ ist Laura Kinney eine relativ junge Marvel-Heldin: 2003 hatte sie ihren ersten Auftritt, jedoch nicht in einer Comic-Serie aus dem Haus der Ideen, sondern in der Zeichentrick-Fernsehserie X-Men: Evolution, von Autor Craig Kyle erdacht als ein Wolverine-Charakter, der jüngere Zuschauer ansprechen sollte, so wie eben die ganze Serie die X-Men als Teenager sozusagen neu erfunden hatte. Die Figur kam an, und schon im Jahr darauf debütierte Laura alias X-23 auch in Marvels Comic-Welt, genauer gesagt in der Miniserie NYX, in der obdachlose Mutanten im Teenageralter die Hauptrolle spielten. Es folgten eigene X-23-Serien und Auftritte in verschiedenen X-Men-Titeln.
X-23 galt zunächst als Klon von Wolverine, aus dessen DNA sie „gezüchtet“ worden war, um ihren Schöpfern als perfekte Mordmaschine zur Verfügung zu stehen. Eine Reihe von Tragödien führte sie schließlich zu Logan und den X-Men, sie ging in Charles Xaviers Schule und wurde letztlich ein Mitglied von X-Force. Für Wolverine war sie lange Zeit eine Art Pflegetochter – bis sich herausstellte, dass er ihr biologischer Vater und sie kein Klon im eigentlichen Sinne war, sondern eine leibliche Mutter hatte. Die Genetikerin Dr. Sarah Kinney hatte Wolverines schadhafte DNA mit ihrer eigenen repariert, doch X-23 tötete Sarah Kinney, nachdem deren Widersacher Laura mit einem Trigger-Geruch in einen Blutrausch versetzt hatte!
Die Erkenntnis, dass sie Wolverines „richtige“ Tochter war, stärkte das Band zwischen ihnen. Und so fiel es Laura auch nicht schwer, nach Wolverines (scheinbarem) Tod dessen Erbe anzutreten: Sie übernahm seinen Namen, wechselte in ein Kostüm, das Logans sehr ähnelte, und trat in seine Fußstapfen, indem sie sich überall dort einmischte, wo Mutanten Ungerechtigkeit erfuhren und in Not waren. Ein Lebensstil, dem sie heute noch treu ist und der ihr so viele Abenteuer beschert, dass einem um den Fortbestand von Serien mit Wolverine Laura Kinney nicht bange sein muss!




