Schwarz | Der geschriebene Film | Buch | 978-3-926372-56-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 6, 439 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 545 g

Reihe: Diskurs Film Bibliothek

Schwarz

Der geschriebene Film

Drehbücher des deutschen und russischen Stummfilms
1. Auflage 1994
ISBN: 978-3-926372-56-7
Verlag: diskurs film

Drehbücher des deutschen und russischen Stummfilms

Buch, Deutsch, Band 6, 439 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 545 g

Reihe: Diskurs Film Bibliothek

ISBN: 978-3-926372-56-7
Verlag: diskurs film


Der geschriebene Film. Bereits aus den ersten drei Jahrzehnten der Filmgeschichte stammen die Methoden und Techniken, mit einem schriftlichen Text die Bilder, Figuren, Handlungen, Normen und Aussagen eines Films zu entwerfen, festzulegen und damit die Herstellung eines längeren Films zu planen, zu strukturieren und zu kontrollieren. Die Analyse solcher Drehbuch-Texte und die Bewertung ihrer Entstehungsprozesse und Funktionen erfordern einen integrativen Ansatz, der die kulturellen, politischen, ökonomischen, rechtlichen, filmtechnischen und literarischen Prägungen des ‚Filmtextes’ einschließt. Die vorliegende Studie bietet erstmals eine umfassende Periodisierung und Geschichte des Drehbuchschreibens, die im Vergleich deutscher und russischer Texte und Autoren der Stummfilmzeit entwickelt wurde. Darüber hinaus präsentiert sie eine Drehbuch-Anthologie mit Auszügen aus insgesamt 50 Filmtexten beider Kulturen.
Drehbücher bieten ein wesentlich größeres Erkenntnispotential, als bis heute angenommen wird: über Filme, über literarische Prozesse und Gattungssysteme, über Sprachverwendung, Textbegriff und die Semiotik von Texten und Bildern. Sie regen als interessantes Rand- bzw. Übergangsphänomen an, die Hierarchien im literarischen Leben zu erkennen oder die Prinzipien der Wahrnehmung fremder Kulturen neu zu sehen. Diese Studie will mit ihrer exemplarischen, umfassenden Rekonstruktion der Herstellungstechniken, der für das deutsche und das russische Stummfilm-Drehbuch bestimmenden Faktoren und seiner kulturellen Rezeption den Grundstein legen für eine künftige ‚Drehbuchphilologie’.
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„Die film- und drehbuchanalytische Pionierarbeit, die Schwarz leistet, liegt darin, dass er sich immer wieder auf die Drehbücher selbst einlässt, sie kenntnisreich in die filmtheoretischen und die Selbstverständnis-Debatten der Zeit einordnet.“ (filmwärts, Hannover)

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