Sebald | Schwindel. Gefühle | Buch | 978-3-596-12054-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 309 g

Sebald

Schwindel. Gefühle

Erzählungen
10. Auflage 1994
ISBN: 978-3-596-12054-3
Verlag: S. Fischer Verlag

Erzählungen

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 309 g

ISBN: 978-3-596-12054-3
Verlag: S. Fischer Verlag


Schwindelartige Gefühle der Irritation - in den vier durch wiederkehrende Motive und literarische Anspielungen kunstvoll miteinander verwobenen, geheimnisvollen Geschichten überkommen sie den Erzähler immer dann, wenn sich zwischen Erinnerung und Wirklichkeit eine bedrohliche Kluft auftut. Neben dem französischen Romancier Henri Beyle alias Stendhal ist es vor allem Franz Kafka, dem sich der Autor über die literarische Bewunderung hinaus verbunden fühlt und dessen ruheloser, lebendigtoter Jäger Gracchus durch alle vier Geschichten geistert. Es ist die Melancholie, die Sebald an diesen beiden Autoren interessiert und seinen eigenen Erfahrungen gegenüberstellt, denn wie der Erzähler selbst wurden auch Stendhal und Kafka von Eingebungen getrieben, von Träumen, Ahnungen und - 'Schwindelgefühlen' geplagt.

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Weitere Infos & Material


Sebald, W. G.
W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Zu seinen Werken gehören die Prosabände ›Schwindel. Gefühle‹, ›Die Ringe des Saturn‹, ›Die Ausgewanderten‹ und ›Austerlitz‹ sowie der Nachlassband ›Campo Santo‹; weiterhin die Essaybände ›Logis in einem Landhaus‹ und ›Luftkrieg und Literatur‹ sowie die beiden Bände zur österreichischen Literatur ›Unheimliche Heimat‹ und ›Die Beschreibung des Unglücks‹. Das lyrische Werk liegt vor in den beiden Bänden ›Nach der Natur. Ein Elementargedicht‹ und ›Über das Land und das Wasser‹. Zudem ist lieferbar der Interviewband ››Auf ungeheuer dünnem Eis.‹ Gespräche 1971 bis 2001‹, herausgegeben von Torsten Hoffmann. W. G. Sebald wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Mörike-Preis, dem Heinrich-Böll-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis.

W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Zu seinen Werken gehören die Prosabände ›Schwindel. Gefühle‹, ›Die Ringe des Saturn‹, ›Die Ausgewanderten‹ und ›Austerlitz‹ sowie der Nachlassband ›Campo Santo‹; weiterhin die Essaybände ›Logis in einem Landhaus‹ und ›Luftkrieg und Literatur‹ sowie die beiden Bände zur österreichischen Literatur ›Unheimliche Heimat‹ und ›Die Beschreibung des Unglücks‹. Das lyrische Werk liegt vor in den beiden Bänden ›Nach der Natur. Ein Elementargedicht‹ und ›Über das Land und das Wasser‹. Zudem ist lieferbar der Interviewband ››Auf ungeheuer dünnem Eis.‹ Gespräche 1971 bis 2001‹, herausgegeben von Torsten Hoffmann. W. G. Sebald wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Mörike-Preis, dem Heinrich-Böll-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis.



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