Seidl | Schwindelköpfe,  Schwätzer und Schmarotzer | Buch | 978-3-7526-1160-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 264 Seiten, Paperback, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 425 g

Seidl

Schwindelköpfe, Schwätzer und Schmarotzer

Schmähinserate im alten München. Mit 50 Abbildungen
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7526-1160-1
Verlag: BoD - Books on Demand

Schmähinserate im alten München. Mit 50 Abbildungen

Buch, Deutsch, 264 Seiten, Paperback, Format (B × H): 155 mm x 220 mm, Gewicht: 425 g

ISBN: 978-3-7526-1160-1
Verlag: BoD - Books on Demand


Im Revolutionsjahr 1848 wurde in Bayern die Vorzensur der Presse aufgehoben, was die Neugründung vieler Zeitungen, insbesondere in der königlichen Haupt- und Residenzstadt München, zur Folge hatte. Jetzt konnten die Bürger in Kleinanzeigen auch vermehrt Ehrverletzungen sowie vermeintliche bzw. tatsächliche Missstände öffentlich anprangern. Überliefert haben sie damit zugleich einen hochinteressanten Einblick in ihr Alltagsleben. In dieser Publikation sind nun über 300 solch kernig-deftiger Schmähinserate vereint, hauptsächlich aus dem Massenblatt Neueste Nachrichten. Zu lesen ist dort etwa von einem Lalli im Schlafzimmer, einer Megäre mit Muskete oder einem Lästermaul in Schwabing. Es ist die Rede von Wahrheitsverdrehern, Wüterichen, Lustdirnen, Lüstlingen, Lümmelfürsten, moralischen Ungeheuern, ausgejagten Ehefrauen, ausschweifenden Frauenzimmern, langohrigen Quadrupeden, sonderbaren Heiligen, Ohrenbläsern, Generalgrobianen, Pflastertretern, Spitzbuben, Speichelleckern und Erzwüstlingen oder von niederträchtiger Verleumdung, teuflischer Bosheit, natterzünglicher Sippschaft bzw. einem Geträtsche giftschwangerer Charaktere. Gepfefferte Kritik richtete sich dabei nicht nur an Münchner, sondern auch an Leute aus dem oberbayerischen Umland, wie etwa den wackeren Waginger, die Wirtin von Ebenhausen, den Benefiziaten von Haag i. OB, die Ehestörerin von Erding, den Pfarrer von Weyarn oder den Posthalter von Tegernsee.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Seidl, Helmut A.
Prof. Dr. Helmut A. Seidl lehrte Neuere Sprachen an der Hochschule Augsburg. Er ist Autor von Büchern und Aufsätzen zu philologischen und volkskundlich-historischen Themen, darunter "Der Kreuzlmacherbube und Konsorten: Bayerns größte Räuberbande"; "Obacht geben länger leben! Vorbeugen und heilen im alten Bayern" sowie "Mord nach der Messe: Ein Verbrechen aus Münchens Vergangenheit".

Helmut A. Seidl:
Prof. Dr. Helmut A. Seidl lehrte Neuere Sprachen an der Hochschule Augsburg. Er ist Autor von Büchern und Aufsätzen zu philologischen und volkskundlich-historischen Themen, darunter "Der Kreuzlmacherbube und Konsorten: Bayerns größte Räuberbande"; "Obacht geben länger leben! Vorbeugen und heilen im alten Bayern" sowie "Mord nach der Messe: Ein Verbrechen aus Münchens Vergangenheit".



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