Senghaas | Den Frieden hören | Buch | 978-3-89974-909-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 128 Seiten, KART, Format (B × H): 115 mm x 187 mm, Gewicht: 123 g

Reihe: Positionen

Senghaas

Den Frieden hören

Musik, Klang und Töne in der Friedenspädagogik
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-89974-909-0
Verlag: Wochenschau Verlag

Musik, Klang und Töne in der Friedenspädagogik

Buch, Deutsch, 128 Seiten, KART, Format (B × H): 115 mm x 187 mm, Gewicht: 123 g

Reihe: Positionen

ISBN: 978-3-89974-909-0
Verlag: Wochenschau Verlag


Nähern sich Sozialwissenschaftler, Publizisten, auch Lehrende der Friedensproblematik, so gilt allermeist den Ursachen von Gewalt und Krieg eine erste und besondere Aufmerksamkeit. Neuerdings gewinnen jedoch Erkenntnisse einer Friedensursachenforschung eine breite Resonanz. Gefragt wird, welche politischen, sozio-ökonomischen sowie sozial- und individualpsychologischen Faktoren einzeln und in ihrer Wechselwirkung nachhaltig friedensfördernd sind. Ästhetische Dimensionen einer Friedensordnung bleiben jedoch meist unterbelichtet, obgleich sich beispielsweise die Friedensproblematik über Bilder des Friedens eindrucksvoll vermitteln läßt. Daß auch ein Zugang zu verschiedenen Dimensionen des Friedens über musikalisch-kompositorische Beiträge erhellend sein kann, wird in den Abhandlungen dieses Buches erläutert: mit welchen friedensrelevanten Problemstellungen haben sich Komponisten und Komponistinnen in ihren Werken auseinandergesetzt? Markante Beispiele, die sich auch als musikalisch-erläuternde Belege friedenswissenschaftlicher Befunde eignen, werden erläutert. Sie alle finden sich in den Angeboten klassischer, d.h. wertbeständiger Musik der vergangenen fünf Jahrhunderte.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort

Ouvertüre
1. Frieden hörbar machen und ästhetisch grundieren – Quasi una fantasia

Modulationen
2. Frieden: Wovon ist die Rede?
3. Wie den Frieden in Töne setzen?
4. „Gib Alarm, sammle Deine Freunde!“
Frieden in aktueller Musik.

Finale – Variationen
5. Seismographische Erinnerung an die Zukunft:

Karl Amadeus Hartmann
6. Klänge des Friedens – mehr als eine Utopie:

Isang Yun
7. Dona nobis pacem – eine bleibende Forderung:

Arthur Honegger
8. Resistent zeitgemäß, nicht vergnüglich. Reflexionen eines Sozialwissenschaftlers über politische Aspekte
in Klaus Hubers Musikschaffen

Anhang
1. Literaturhinweise
2. Hinweise auf CDs

3. Hinweis auf CD-ROM
Drucknachweis


Dieter Senghaas, geb. 1940, lehrte bis 2005 Friedens-, Konflikt- und Entwicklungforschung an der Universität Bremen. Von ihm erschienen seit den 1960er Jahren wegweisende Analysen über die Ursachen von Gewalt und Krieg, insbesondere jedoch über die Bedingungen eines dauerhaften Friedens. Neuerdings finden besonderes Interesse seine Analysen über „hörbaren Frieden“.



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