Sepp | Philosophie der imaginären Dinge | Buch | 978-3-8260-5944-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 40, 484 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 850 g

Reihe: Orbis Phaenomenologicus Studien

Sepp

Philosophie der imaginären Dinge


Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978-3-8260-5944-5
Verlag: Königshausen & Neumann

Buch, Deutsch, Band 40, 484 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 850 g

Reihe: Orbis Phaenomenologicus Studien

ISBN: 978-3-8260-5944-5
Verlag: Königshausen & Neumann


Philosophie steckt auch in Dingen, zumal wenn sie imaginäre sind. ,Imaginär’ sind Dinge als sinnlich fassbare, ebenso einheitliche wie komplexe Gebilde: In ihnen manifestiert sich ein Zusammenhang von Sinn, der auch auf Sinngefüge außerhalb von ihnen verweist, und zeigen sie einen hohen Grad an autarker Sinnbildung, so zählen zu ihnen solche, die man gemeinhin als ‚Kunstwerke’ bezeichnet. Dabei ist nicht nur beabsichtigt, imaginäre Dinge in ihrer autarken wie kontextuellen Sinnstiftung aufzuschließen. Da ein Ding nicht allein aus Sinn besteht und nicht nur selbst Körperlichkeit besitzt, sondern als imaginäres auch leibliches Agieren dokumentiert, gilt es vor allem seine imaginativen Bestände zu den mit ihnen sich manifestierenden und in ihnen sich ausdrückenden Formen leiblichen Verhaltens in Bezug zu setzen.
Der vorliegende Band untersucht sowohl spektakulär erscheinende als auch unscheinbar wirkende Beispiele imaginärer Dinge, von ,La Grotte Chauvet’ bis hin zu gegenwärtigen Werken indigener Kulturen des australischen Kontinents, um in ihnen unter Berücksichtigung anderer fachlicher Forschungsrichtungen das philosophisch Relevante freizulegen. Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen werden daraufhin befragt, wie sich in leiblichen Bezügen imaginärer Dinge jeweils ein zeiträumliches Zwischen auffaltet, das sich fortlaufend umbildet, indem sich in ihm Eigenes mit Anderem und darin mit sich selbst konfrontiert.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Erwin Sonderegger wirkte nach dem Lizentiat von 1970 bis 2004 als Lehrer für Latein und Griechisch an der Kantonsschule Zürich. 1982 promovierte er in Philosophie mit einer Arbeit über das Corollarium de Tempore von Simplikios, 1993 habilitierte er sich an der Universität Zürich für Geschichte der Philosophie mit einem Kommentar zu Aristoteles, Metaphysik Z 1–12 (jetzt ersetzt durch die erweiterte und überarbeitete Ausgabe 2012), wo er bis zum Altersrücktritt 2007 als Privatdozent tätig war, seit 2000 als Titularprofessor.



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