Die Bedeutung von Sammlungen für die Wissenschaft
Buch, Deutsch, Band 102, 254 Seiten
Reihe: ZfBB Sonderband
ISBN: 978-3-465-03685-2
Verlag: Vittorio Klostermann
Die Förderung der Digitalisierung des Kulturellen Erbes durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die theoretische und praktische Auseinandersetzung der Universitäts-, Landes- und Staatsbibliotheken mit dem Thema Sammlungen neu belebt. Sammlungen strukturieren Bestände und verleihen den besitzenden Bibliotheken ein (be-)greifbares Profil. Die Zugehörigkeit zu einer anerkannten Sammlung schützt die in ihr enthaltenen Dokumente relativ zuverlässig vor vernichtenden Bestandsbereinigungsakten ausschließlich wirtschaftlich denkender Bibliothekare und Politiker oder der despektierlichen Abqualifizierung als tote, unbrauchbare und auszusondernde Literatur. So ist die neue Hinwendung zu den Sammlungen auch zu sehen als ein Akt der Opposition gegen ein reduktionistisches Bibliothekverständnis.
Den äußeren Anlass für die Entstehung dieses Bandes bildet das 2010 zu feiernde vierzigjährige Jubiläum der Übernahme der Bestände der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf durch die heutige Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf im Jahre 1970.
Zielgruppe
Bibliothekare, Archive, Bibliothekswissenschaftler, Buchwissenschaftler
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften: Allgemeines Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsförderung
- Interdisziplinäres Bibliothekswesen, Informationswissenschaften Archivierung, Konservierung & Digitalisierung
- Interdisziplinäres Bibliothekswesen, Informationswissenschaften Bibliothekswesen, Informationswissenschaften, Archivwesen
Weitere Infos & Material
Barbara Engemann-Reinhardt: Mein Weg mit Korczak. Erfahrungen einer Sammlerin
Stefan Schweitzer: Die gartenkünstlerische Literatur im Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Ein Ausstellungsprojekt und seine Forschungsrelevanz
Gertrude Cepl-Kaufmann: Die Einblatt-Archivalie "Theaterzettel" als Erinnerungsträger und Medium kulturwissenschaftlicher Forschung. Zum Bestand in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Nadine Müller: Buchgraphische Gemeinschaftswerke als ein Kooperationsmechanismus der Düsseldorfer Malerschüler
Gabriele Dreis / Ulrich Schlüter: Die Düsseldorfer Sammlung mittelalterlicher Handschriften. Vom Zustandsprotokoll über die Digitalisierung zum Originalerhalt
Falk Wiesemann: Heinrich Heines jüdische Bilderwelt und die Illustrationen zur Haggadah des "Rabbi von Bacherach"
Dietmar Haubfleisch / Christian Ritzi: Schulprogramme – zu ihrer Geschichte und ihrer Bedeutung für die Historiographie des Erziehungs- und Bildungswesens




