Buch, Deutsch, 336 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 230 mm x 300 mm
Rheinisch-Bergischer Klavierbau im 19. Jahrhundert (Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals Band 39)
Buch, Deutsch, 336 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 230 mm x 300 mm
ISBN: 978-3-87707-587-6
Verlag: Verlag PH.C.W. SCHMIDT bei Rudolph Druck
Die älteste produzierende Klavierfabrik der Welt ist Rud. Ibach Sohn, gegründet 1794, heute noch von der Gründerfamilie geführt, inzwischen in der siebten Generation. Florian Speer beschreibt den Weg des Unternehmens über die ersten einhundert Jahre, vom Ende des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.Feststellen lassen sich zwei Entwicklungsperioden: eine Zeit handwerklicher Instrumentenfertigung bis etwa 1869 und eine Zeit industrieller Produktion, die ihren Höhepunkt mit Beginn des Ersten Weltkriegs haben sollte. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen vornehmlich wirtschafts- und kulturgeschichtliche Aspekte, so z.B. die technische Entwicklung des Produkts, Finanzierungsfragen, Absatzprobleme und Export, Situation der Arbeitnehmerschaft, Rohstoffbeschaffung, Ausstellungswesen, den Beginn der ersten Hersteller-Organisationen sowie das künstlerische Instrumentendesign. Besondere Beachtung verdienen auch die Kontakte zwischen der Klavierbauerfamilie und einzelnen Komponisten und Pianisten, wie beispielsweise Liszt oder Wagner.




