Stadelmaier | Queen July | Buch | 978-3-95732-407-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 137 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 200 mm

Stadelmaier

Queen July

Roman
Erste Auflage
ISBN: 978-3-95732-407-8
Verlag: Verbrecher

Roman

Buch, Deutsch, 137 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 200 mm

ISBN: 978-3-95732-407-8
Verlag: Verbrecher


Ein rekordheißer Sommer in Paris. Eine Badewanne voll von kaltem Wasser, darin: July, weißweintrinkend. Sie stellt Fragen, sie hört zu, sie kommentiert an den richtigen Stellen. Wo wäre Azizas Geschichte besser aufgehoben als bei ihr?
Auf dem Fliesenboden neben der Wanne sitzend, nachts, erzählt Aziza jener July, einer Frau, die sie kaum kennt, von ihrem Aufwachsen in Paris – und ihrem Leben in Dschibuti. Seit Jahren versucht sie dort, ihr Pariser Leben und Lieben zu vergessen. Das fällt ihr nicht allzu schwer zwischen dem Job als Anästhesistin im chinesischen Krankenhaus, trockenen Gin Martinis mit dem attraktiven Kollegen aus Addis Abeba, der verwüsteten Hotel-Suite nach den Nächten mit den somalischen Khat-Schmugglerinnen und den Yacht-Touren mit einem Playboy aus Mosambik. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Strehler sich wieder meldet. Strehler, den Aziza noch aus der Schulzeit in Paris kennt, ihre erste echte Beziehung. Strehler, der sich ihr aus unerfindlichen Gründen immer wieder entzog, der sich damals dann plötzlich und unerwartet von ihr abwandte. Die rätselhaften Lücken in dieser Romanze haben aus Strehler ein Phantom gemacht, das Aziza die Leichtigkeit am Horn von Afrika vermiest. Und so verwickelt sich Aziza zwischen den Welten schon wieder in Schwärmereien, die nur July in ihrer Badewanne zu entwirren vermag.
Der Roman »Queen July« ist wie ein französischer Film – ganz leicht erzählt und trotzdem von erstaunlicher Reflektiertheit.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Stadelmaier, Philipp
PHILIPP STADELMAIER, 1984 in Stuttgart geboren, promoviert zurzeit als Filmwissenschaftler in Frankfurt und Paris über Jean-Luc Godard und Serge Daney. Seit 2012 schreibt er für die Süddeutsche Zeitung, seit 2015 für das Filmbulletin. 2016 erschien im Verbrecher Verlag der Tage buch-Essay »Die mittleren Regionen. Über Meinung und Terror«, geschrieben in Paris nach den Anschlägen vom Januar und November 2015 – zwei Jahre später wurde er für dieses Buch mit dem Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg ausgezeichnet. 2017 entstand mit der grotesken Komödie »Vanishing Points« (Theaterverlag schaefersphilippen) sein erstes Theaterstück. Er lebt in Wien.



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