Stadtmuseum Berlin | Bühne West-Berlin | Buch | 978-3-939254-21-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 288 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 261 mm, Gewicht: 1176 g

Reihe: Edition Stadtmuseum: Berliner Subjekte

Stadtmuseum Berlin

Bühne West-Berlin

Fotografien von Harry Croner aus vier Jahrzehnten
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-939254-21-8
Verlag: Verlag M im Stadtmuseum

Fotografien von Harry Croner aus vier Jahrzehnten

Buch, Deutsch, 288 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 261 mm, Gewicht: 1176 g

Reihe: Edition Stadtmuseum: Berliner Subjekte

ISBN: 978-3-939254-21-8
Verlag: Verlag M im Stadtmuseum


40 Jahre begleitete der Pressefotograf Harry Croner (1902 – 1992) das Leben in der Halbstadt mit der Kamera: den Wiederaufbau und das Entstehen neuer Wahrzeichen, große und kleine Ereignisse, Prominenz aus Kultur und Politik, ganz besonders das Geschehen auf den Bühnen der Stadt. Ob Hebbel-Theater, Titania- Palast, Schiller-Theater, Deutsche Oper, Philharmonie, Schaubühne, Internationale Filmfestspiele, Jazz-Fest oder Presseball – Croner war dabei. Seine Bekanntschaft mit vielen in Berlin lebenden oder gastierenden Künstlern ermöglichte ihm eindrucksvolle Momentund Porträtaufnahmen. Croners fotografisches Werk, das mit dieser Auswahl erstmals vorgestellt wird, ist die Chronik einer Epoche und zugleich Hommage an eine kleine Insel der Weltpolitik, die vor allem eines war, eine große Bühne für die Kultur.

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Weitere Infos & Material


West-Berlin, Geschichte und Bilder, von Peter Schwirkmann

Ein Leben für die Fotografie, von Jacob Steinberg
Annäherung an einen Fotografen-Nachlass, von Friedhelm Hoffmann

Bildteil:
I.1946 – 1953
II. 1953 – 1961

III. 1961 – 1973

IV. 1973 – 1988
Register und Literaturverzeichnis


AUSZUG
West-Berlin, Geschichte und Bilder
Es gibt zwei Arten von Betrachtern historischer Ereignisse, schrieb der
Filmkritiker Andreas Kilb am 6. Juni 2014 in der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung anlässlich des 70. Jahrestages der Landung der Alliierten
in der Normandie, die, die dabei gewesen sind, und die, die es nicht
waren. Die einen haben Erinnerungen. Die anderen haben Bilder. Und da
die einen immer weniger werden, je länger das Ereignis zurückliegt, werden
die Bilder, an die sich die anderen halten, immer wichtiger, bis sie die
persönlichen Erinnerungen fast völlig ersetzt haben. Der D-Day 1944 und
die Geburt West-Berlins 1948 liegen mehr als ein halbes Jahrhundert
zurück. Und mit dem Fall der Mauer jährt sich auch das Ende West-
Berlins zum 25. Mal. Der Fotograf Harry Croner begleitete das Leben
in der Halbstadt von Beginn an bis fast zu ihrem Ende. Weit weniger
spektakulär als die zu Ikonen gewordenen Fotografien eines Robert
Capa vom Omaha Beach hielt der Berliner Bildjournalist hauptsächlich
Ereignisse für die Tagespresse fest und damit – wie der berühmte
Kriegsreporter auch – für seine Zeitgenossen. Seine Fotos wurden in
Berliner Zeitungen abgedruckt, vermittelten aber auch den Lesern in
der Bundesrepublik und darüber hinaus ein Bild von zunächst ganz
Berlin, seit den 1950er-Jahren vornehmlich von den drei westlichen
Sektoren. Die der aktuellen Berichterstattung folgende Zweitverwertung
seiner Fotografien, die Croner selbst betrieb, aber auch Bildagenturen
übertrug, blieb über die Jahre überschaubar.
Im Jahr 1989 geschah das, was manchmal mit Dingen geschieht,
deren historischer Wert ersichtlich wird, sie finden ihren Weg ins
Museum. Harry Croner übergab sein Archiv dem Berlin-Museum in
der Lindenstraße. Das hatte sich bereits zuvor mit Nachdruck darum
bemüht, nicht zuletzt mit dem Gedanken, damit Ausstellungen und
eine geplante Publikation unterstützen zu können, die dann 1990
mit dem Titel Kultur, Pajoks und CARE-Pakete – Eine Berliner Chronik
1945 – 1949 erschien...


Schwirkmann, Peter
Leiter des Fachbereichs Geschichte, im Stadtmuseum Berlin

Hoffmann, Friedhelm
Im Zeitalter der Digitalfotografie scheint jeder fotografieren zu können. Wenn es aber um Buchpublikationen, um die fachgerechte Darstellung von Kunst und Architektur geht, wie es z. B. Werbung oder Dokumentation erfordern, werden die Grenzen zwischen Knipsen und Fachfotografie schnell deutlich. Ausleuchtung, Bildaufbau und Erfordernisse der Druckproduktion kennt eben nur der Fachmann und in manchen Bereichen ist immer noch die analoge Bildaufzeichnung das Mittel der Wahl - ganz besonders, wenn man auf die Echtheit der Aufnahmen Wert legt. Friedhelm Hoffmann hat sein großes Können in den Bereichen Kunst- und Architekturfotografie in zahlreichen Produktionen namhafter Verlage und in Werbematerialien für bekannte Firmen unter Beweis gestellt.
http://www.fh-fotografie.de



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