Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 758 g
Eine Trilogie über Bewusstsein, Erkenntnis und Logik
Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 758 g
ISBN: 978-3-565-46706-8
Verlag: epubli
Der unsichtbare Kreis" führt eine einzige Idee durch drei Disziplinen und lässt sie dabei in jeder anders aussehen. Das Bewusstsein ist kein Rätsel, sondern die Innenseite eines Kreises. Die Erkenntnis ist nicht defizitär, sondern perspektivisch verfasst. Die Logik ist nicht universell, sondern dimensional. Hinter allen drei Befunden steht dasselbe Strukturmotiv: die operative Schließung als Bedingung alles Lebendigen.
Wolfgang Stegemann greift das sogenannte harte Problem des Bewusstseins an seiner Wurzel an. Nicht durch eine neue Theorie innerhalb des herrschenden Paradigmas, sondern durch den Nachweis, dass das Problem selbst ein Artefakt der falschen Beschreibungssprache ist. Organismen sind keine Maschinen. Sie erzeugen sich selbst, in einem autokatalytischen Netzwerk ohne Kommandozentrum und ohne externen Startimpuls. Das Erleben ist nicht ein Zusatz zum Körper, sondern die Innenseite des Kreises, den dieser Körper bildet. Das harte Problem verschwindet nicht, weil es gelöst wird, sondern weil sichtbar wird, dass es nie ein echtes Problem war.
Der zweite Teil zeigt die erkenntnistheoretische Konsequenz. Wenn Bewusstsein an die operative Schließung eines lebenden Systems gebunden ist, gibt es keinen Blick von Nirgendwo.
Der dritte Teil entfaltet die Dimensionale Logik, einen Schließungsrahmen, der vier Dimensionen des Denkens unterscheidet: das vorsprachliche Erleben, die formale Systematik, die metakognitive Reflexion und den paradigmatischen Kontext. Die klassische Logik bildet eine dieser Dimensionen ab. Wer sie für den ganzen Raum hält, erzeugt jene Scheinprobleme, an denen sich Philosophie und Wissenschaft seit Jahrzehnten abarbeiten, ohne voranzukommen.




