Steiner / Halfen | Das architektonische Werk 01 | Buch | 978-3-7274-3700-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band K1-10/K 57, 487 Seiten, GB, Format (B × H): 234 mm x 294 mm, Gewicht: 2732 g

Reihe: Steiner, Rudolf - Rudolf Steiner Gesamtausgabe

Steiner / Halfen

Das architektonische Werk 01

Band 1: Die Goetheanumbauten und ihre Vorläufer
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7274-3700-7
Verlag: Steiner Verlag, Dornach

Band 1: Die Goetheanumbauten und ihre Vorläufer

Buch, Deutsch, Band K1-10/K 57, 487 Seiten, GB, Format (B × H): 234 mm x 294 mm, Gewicht: 2732 g

Reihe: Steiner, Rudolf - Rudolf Steiner Gesamtausgabe

ISBN: 978-3-7274-3700-7
Verlag: Steiner Verlag, Dornach


Geschichte und Vorgeschichte der beiden Goetheanumbauten
Nach der Herausgabe der Bände über das malerische und plastische Werk Rudolf Steiners erscheint nun der erste von zwei Bänden, die dem architektonischen Werk gewidmet sind. Er dokumentiert die Baugeschichte des Ersten und des Zweiten Goetheanums auf dem Dornacher Hügel sowie deren Vorläufer. Den ersten Impuls für einen solchen Bau gab die Innenraumgestaltung anlässlich des Kongresses der Theosophischen Gesellschaft 1907 in München. Später entstand in Malsch bei Karlsruhe ein nach Angaben Rudolf Steiners ausgeführtes, begehbares Modell. Es wurde Vorlage für einen anthroposophischen Versammlungsraum in Stuttgart. Der in diesen Bauten zum Ausdruck kommende architektonische Impuls erreichte dann in Dornach mit der Errichtung des Ersten Goetheanums, das durch Brandstiftung in der Silvesternacht 1922/23 zerstört wurde, und dem Wiederaufbau des Zweiten Goetheanums seine Blüte und eine soziale Wirkung weit über den anthroposophischen Kreis hinaus. Der Band bietet eine ausführliche Dokumentation aller dieser Phasen mit zahlreichen Abbildungen, Skizzen, Modellen, Plänen und Zitaten Rudolf Steiners zu den Grundlagen seiner architektonischen Arbeiten.

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Weitere Infos & Material


"Ich habe seit vielen Jahren in meinen anthroposophischen Schriften und Vorträgen zur Geltung gebracht, dass Anthroposophie nicht bloß theoretische Weltanschauung ist, sondern dass aus ihrem Wesen ein besonderer Kunststil sich ergibt. Und weil das so ist, muss ein Bau für die Anthroposophie ganz aus dieser selbst herauswachsen. […] Sie werden daraus ersehen, sehr geehrter Herr, wie es mir ganz unmöglich ist, auf Ihre Vorschläge bezüglich eines nichtanthroposophischen Architekten einzugehen. Das wäre wahrhaftig nichts Geringeres als geistiger Selbstmord von meiner Seite."
(Rudolf Steiner an den Vorsitzenden der Schweizerischen Vereinigung für Heimatschutz am 30. Dezember 1924)


Halfen, Roland
Roland Halfen, geboren 1958 in Dortmund. Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und klassischen Archa¨ologie in Freiburg i. Br. und Mu¨nchen. Promotion und wissenschaftliche Mitarbeit am Studium fundamentale der Universita¨t Witten-Herdecke. Dozent fu¨r Kunstgeschichte und Leiter des Fachbereichs Studium Generale an der Europa-Akademie in Isny (Allg.) Seit 2002 Mitarbeiter des Rudolf Steiner Archivs in Dornach als Herausgeber des ku¨nstlerischen Werkes von Rudolf Steiner (2005 Das graphische Werk, 2007 Das malerische Werk, 2011 Das plastische Werk).
Seit 2013 Professor fu¨r Kunst- und Kulturgeschichte an der Freien Hochschule Stuttgart / Seminar fu¨r Waldorfpa¨dagogik. Daneben Vortragsta¨tigkeit und Publikationen zur Kunst- und Kulturgeschichte, A¨sthetik und Gegenwartskunst.

Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.



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