Steyerl | Medium Hot | Buch | 978-3-0358-0814-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 248 Seiten, Format (B × H): 118 mm x 187 mm, Gewicht: 270 g

Steyerl

Medium Hot

Bilder in Zeiten der Hitze
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-0358-0814-8
Verlag: Diaphanes Verlag

Bilder in Zeiten der Hitze

Buch, Deutsch, 248 Seiten, Format (B × H): 118 mm x 187 mm, Gewicht: 270 g

ISBN: 978-3-0358-0814-8
Verlag: Diaphanes Verlag


Feuer ist eine der ältesten Technologien menschlicher Bemächtigung der Welt. Im Zuge von künstlicher Intelligenz und stochastischen Systemen der Bilderzeugung wird Hitze zum paradigmatischen Medium. In den entropischen Ökonomien von Diffusion und Redistribution sind visuelle Erzeugnisse nichts als Daten-Ereignisse.

Kann die Kunst autonom bleiben, wenn es nur noch von der Realität gelöste Bilder gibt, die aus einem Meer aus Daten geschöpft werden? Wird Kunst zwingend von und für Menschen gemacht? Was können rekursive Praktiken und nachhaltige Bild-Ökologien bedeuten, wie kann den Regimen von Ausbeutung und Fragmentierung eine widerständige und erneuerte Verbindungen schaffende Ästhetik entgegengesetzt werden?

Hito Steyerls neueste Essaysammlung fragt nach der notwendigen Transformation der Kunst in Zeiten von generativer KI und Techno-Kapitalismus; nach den Quellen und Räumen eines neuen Gemeinsinns im Zeitalter 'performativer Statistiken'.

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Weitere Infos & Material


7
-

24
Einleitung
(Hito Steyerl)

25
-

46
'The Hardest Part': Statistische Bilderzeugung und Kriegsökonomie

(Hito Steyerl)

47
-

70
Ausgebrannte Bilder: Eine thermodynamische Wende
(Hito Steyerl)

71
-

88
Medium Hot: Die politische Ökonomie der Entropie
(Hito Steyerl)

89
-

108
Haxenporno oder Phokomelie: Die Dialektik der Aufklärung generativer KI

(Hito Steyerl)

109
-

136
Gemeine Durchschnittsbilder
(Hito Steyerl)

137
-

152
Der digitale Grabenbruch: Von miesen zu energetischen Bildern
(Hito Steyerl)

153
-

168
We Didn’t Start the Fire: Physische und digitale Pipelines
(Hito Steyerl)

169
-

188
Wem gehört die Welt? KI, Kunst und Common Sense

(Hito Steyerl)

189
-

200
Nicht nur reden, sondern handeln: Jenseits des Blockchain-Orientalismus

(Hito Steyerl)

201
-

216
Rokos Basilisk: Künstliche Dummheiten und existenzielles Risiko
(Hito Steyerl)

217
-

244
Einundzwanzig Kunstwelten: Eine Game Map

(Hito Steyerl)

7 - 24Einleitung (Hito Steyerl)
25 - 46»The Hardest Part«: Statistische Bilderzeugung und Kriegsökonomie (Hito Steyerl)
47 - 70Ausgebrannte Bilder: Eine thermodynamische Wende (Hito Steyerl)
71 - 88Medium Hot: Die politische Ökonomie der Entropie (Hito Steyerl)
89 - 108Haxenporno oder Phokomelie: Die Dialektik der Aufklärung generativer KI (Hito Steyerl)
109 - 136Gemeine Durchschnittsbilder (Hito Steyerl)
137 - 152Der digitale Grabenbruch: Von miesen zu energetischen Bildern (Hito Steyerl)
153 - 168We Didn’t Start the Fire: Physische und digitale Pipelines (Hito Steyerl)
169 - 188Wem gehört die Welt? KI, Kunst und Common Sense (Hito Steyerl)
189 - 200Nicht nur reden, sondern handeln: Jenseits des Blockchain-Orientalismus (Hito Steyerl)
201 - 216Rokos Basilisk: Künstliche Dummheiten und existenzielles Risiko (Hito Steyerl)
217 - 244Einundzwanzig Kunstwelten: Eine Game Map (Hito Steyerl)


Steyerl, Hito
Hito Steyerl Hito Steyerl ist seit dem Wintersemester
2023/24 Professorin für Aktuelle Digitale Medien an der Akademie der
Bildenden Künste München. Sie studierte in Tokyo und München Film und promovierte mit einer philosophischen Arbeit an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt den Medien, der Technologie und der Verbreitung von Bildern. In ihren Texten, Performances und essayistischen Dokumentarfilmen setzt sie sich mit postkolonialer Kritik und feministischer Repräsentationslogik auseinander. Dabei arbeitet sie stets an der Schnittstelle von bildender Kunst und Film, von Theorie und Praxis. Ihre zahlreichen Werke wurden unter anderem auf der Biennale in Venedig, im Museum of Contemporary Art, Los Angeles und im Museum of Modern Art, New York, ausgestellt. Das britische Kunstmagazin ArtReview wählte sie 2017 in ihrer international beachteten Power 100-Liste der einflussreichsten Persönlichkeiten der Kunstwelt auf Platz 1.



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