Buch, Deutsch, Band 283, 356 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 515 g
Ermittlung und prozessuale Feststellung kartellbedingter Preishöhenschäden im Rahmen von privaten Schadenersatzklagen unmittelbarer Kartellabnehmer aufgrund von § 33 Abs. 3 GWB
Buch, Deutsch, Band 283, 356 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 515 g
Reihe: Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
ISBN: 978-3-8487-2686-8
Verlag: Nomos
Das ?private enforcement? gegen Hardcore-Kartelle ist mittlerweile in der Rechtswirklichkeit angekommen. Nach der Beseitigung der materiell-rechtlichen H?rden f?r Kartellschadenersatzanspr?che im Zuge der 7. GWB-Novelle, verbleibt der Schadensnachweis als zentrales Problem. Dabei stellen sich komplexe Fragen an der Schnittstelle zwischen ?konomie und Recht. Der Ankn?pfungspunkt f?r einen Kartellschaden ist die kartellbedingte Preiserh?hung, deren Feststellung eine Rekonstruktion des hypothetischen zuwiderhandlungsfreien Marktgeschehens erforderlich macht. Hierf?r werden h?ufig Informationen ben?tigt, die nicht im Besitz des nachweisbelasteten Kl?gers sind. Erschwert wird der Nachweis weiter durch die Unklarheit der Anforderungen an Darlegung und Beweis der kartellbedingten Preiserh?hung im Zivilprozess. Der Autor unterzieht diese Aspekte einer integrierten Analyse, welche die rechtlichen Nachweisanforderungen mit den ?konomischen Erkenntnissen zu Entstehung und Berechnung von Hardcore-Kartellsch?den verbindet. Die Untersuchung konzentriert sich allein auf Preish?hensch?den unmittelbarer Kartellabnehmer. M?gliche Implikationen der j?ngst verabschiedeten Richtlinie 2014/104/EU betreffend Kartellschadenersatzklagen nach nationalem Recht werden ber?cksichtigt.




