Stolleis | Rechtsgeschichte schreiben | Buch | 978-3-7965-2455-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 21, 48 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 90 g

Reihe: Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen

Stolleis

Rechtsgeschichte schreiben

Rekonstruktion, Erzählung, Fiktion?
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-7965-2455-4
Verlag: Schwabe Basel

Rekonstruktion, Erzählung, Fiktion?

Buch, Deutsch, Band 21, 48 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 90 g

Reihe: Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen

ISBN: 978-3-7965-2455-4
Verlag: Schwabe Basel


Aus dem ersten Kapitel:
Die Rechtsgeschichte ist ein Teil der Geschichtswissenschaft. Ihr akademischer Ort sind zwar normalerweise die Juristischen Fakultäten, ihre zentralen Fragen aber solche der Geschichte. Die Rechtsgeschichte will wissen, wie eine vergangene Rechtsordnung funktionierte. Sie fragt nach der Entstehung von Rechtsnormen durch Gewohnheit oder Gesetzgebung, nach der Vermittlung von Normen an Juristen und Bürger sowie nach der Durchsetzung der Rechtsnormen im Alltag, sei es durch die Verwaltung, sei es durch Gerichtsurteile. In einem weiteren Sinn ist die Rechtsgeschichte das Fach, in dem es um den historischen Kontext ganzer Rechtsordnungen und um die kulturelle Einbettung von Rechtsnormen geht.
Der vorliegende Text basiert auf einem Vortrag «Rechtsgeschichte als Kunstprodukt. Zur Entbehrlichkeit von Begriff und Tatsache», Baden-Baden 1997 von Michael Stolleis. Er reagiert auf mündliche und schriftliche Einwände aus drei Richtungen, von Philosophen, welche die Zweifel des Historikers an der Nützlichkeit von «Begriffen» nicht teilten, von Historikern, die darauf bestanden, man müsse doch «Tatsachen» erforschen, sowie von solchen, die das Streben nach «Wahrheit» als normative Vorgabe nicht aufgeben wollten.

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Zielgruppe


Aus dem ersten Kapitel: Die Rechtsgeschichte ist ein Teil der Geschichtswissenschaft. Ihr akademischer Ort sind zwar normalerweise die Juristischen Fakultäten, ihre zentralen Fragen aber solche der Geschichte. Die Rechtsgeschichte will wissen, wie eine vergangene Rechtsordnung funktionierte. Sie fragt nach der Entstehung von Rechtsnormen durch Gewohnheit oder Gesetzgebung, nach der Vermittlung von Normen an Juristen und Bürger sowie nach der Durchsetzung der Rechtsnormen im Alltag, sei es durch die Verwaltung, sei es durch Gerichtsurteile. In einem weiteren Sinn ist die Rechtsgeschichte das Fach, in dem es um den historischen Kontext ganzer Rechtsordnungen und um die kulturelle Einbettung von Rechtsnormen geht. Der vorliegende Text basiert auf einem Vortrag «Rechtsgeschichte als Kunstprodukt. Zur Entbehrlichkeit von Begriff und Tatsache», Baden-Baden 1997 von Michael Stolleis. Er reagiert auf mündliche und schriftliche Einwände aus drei Richtungen, von Philosophen, welche die Zweifel des Historikers an


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Stolleis, Michael
Michael Stolleis, geboren 1941, Balzan-Preisträger 2000, ist seit 1975 Professor für Öffentliches Recht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchengeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. und seit 1991 Direktor am dortigen Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte.

Michael Stolleis, geboren 1941, ist seit 1974 in Frankfurt Ordinarius für Öffentliches Recht und neuere Rechtsgeschichte, seit 1991 Direktor am Max-Planck-Institut. Er hat zahlreiche Arbeiten auf den Gebieten Sozialrecht, Kirchenrecht, Neuere Rechtsgeschichte, Juristische Zeitgeschichte u.a. publiziert.



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