Buch, Deutsch, Band 63, 432 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 632 g
Rechtsphilosophische Begründungen mit einer Anwendung auf die bundesdeutsche Staatsverschuldung
Buch, Deutsch, Band 63, 432 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 632 g
Reihe: Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
ISBN: 978-3-8487-1537-4
Verlag: Nomos
K?nnen wir gegen?ber Menschen gerecht handeln, die noch nicht existieren? Die Studie untersucht Begr?ndungen und Folgen einer Gerechtigkeit gegen?ber zuk?nftig Lebenden. Nach einer detaillierten Analyse egalitaristischer, konsequentialistischer und reziprozit?tsbasierter Theorien intergenerationeller Gerechtigkeit entwickelt die Autorin eine eigene Begr?ndung intergenerationeller Gerechtigkeit. Diese Begr?ndung verankert sich im normativen Individualismus, so dass intergenerationelle Gerechtigkeit ihren Ausgangs- und letzten Rechtfertigungspunkt im Individuum, nicht im Kollektiv der Generation findet. Intergenerationelle Gerechtigkeit erweist sich dabei nicht als uniformes Prinzip, sondern f?chert sich in plurale Relationen auf. Um die entwickelte Theorie praktisch zu konkretisieren, erfolgt schlie?lich eine ausf?hrliche Anwendung auf die bundesdeutsche Staatsverschuldung, deren wichtigstes Ergebnis eine grunds?tzliche Unzul?ssigkeit der konsumtiven langfristigen Verschuldung ist.




