Buch, Deutsch, Band 223, 324 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 143 mm x 221 mm, Gewicht: 518 g
Reihe: Histoire
Postkoloniale Rückgabeforderungen in Westdeutschland seit 1973
Buch, Deutsch, Band 223, 324 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 143 mm x 221 mm, Gewicht: 518 g
Reihe: Histoire
ISBN: 978-3-8376-7343-2
Verlag: Transcript Verlag
Die aktuelle Debatte um den Umgang mit Raubkunst aus kolonialen Kontexten ist nicht neu. Seitdem Objekte aus ehemals kolonisierten Gebieten nach Europa gebracht wurden, gibt es Rückgabeforderungen. In den 1970er Jahren gelangten solche Forderungen über die UN-Generalkonferenz ins Auswärtige Amt. Parallel dazu sahen sich mehrere deutsche Museen mit konkreten Restitutionsinteressen, etwa zu den 'Benin-Bronzen' aus Nigeria, konfrontiert. Auf den Spuren von Museumsfachleuten, Journalist*innen und Spitzenpolitiker*innen rekonstruiert Anna Valeska Strugalla, wie die Restitutionsfrage vom außenpolitischen Problem zur entwicklungspolitischen Chance umgedeutet wurde und weshalb die intensive Debatte plötzlich an Bedeutung verlor.




