Buch, Deutsch, Band 23, 252 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 396 g
Reihe: Bildungsforschung
Vom emanzipatorischen Anspruch zum schulbürokratischen Gegenprogramm
Buch, Deutsch, Band 23, 252 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 396 g
Reihe: Bildungsforschung
ISBN: 978-3-8376-7030-1
Verlag: transcript
Bildung soll inklusiv sein – diese normative Forderung ist Gegenstand zahlreicher Debatten. Vor diesem Hintergrund zeichnet Carla Jana Svaton ethnographisch die Governance einer integrativen Volksschule in der Schweiz nach und folgt dazu den bildungs- und schulpolitischen Kontroversen sowie lokalen Übersetzungsprozessen einer aktuellen Bildungsreform. Dabei ergründet sie nicht nur pädagogisch-strukturelle Spannungsfelder und Ambivalenzen im Umgang mit schulischer Heterogenität: Die Studie zeigt auf, wie der emanzipatorische Anspruch einer Schule für alle in papierene Akteure wie Gesetze, Verordnungen, Leitfäden und Konzepte eingeschrieben wird – um so als 'Skript der Besonderung' zum schulbürokratischen Gegenprogramm zu avancieren.




