Swartz | Psychoanalyse und Kolonialismus | Buch | 978-3-95558-413-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 210 mm, Gewicht: 241 g

Swartz

Psychoanalyse und Kolonialismus

Eine Einführung
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-95558-413-9
Verlag: Brandes + Apsel Verlag Gm

Eine Einführung

Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 210 mm, Gewicht: 241 g

ISBN: 978-3-95558-413-9
Verlag: Brandes + Apsel Verlag Gm


Sally Swartz führt die Leser*innen in die frühen Verflechtungen der psychoanalytischen Theorie mit dem Kolonialismus ein und zeigt, wie diese zu lang anhaltenden Auswirkungen auf die Psychoanalyse geführt haben.
Psychoanalyse und Kolonialismus berücksichtigt eine Vielzahl von Quellen und einen breiten historischen Zeitraum von den Anfängen der Psychoanalyse bis hin zu aktuellen Theorien und Praktiken. Es wird untersucht, wie die Freud’sche Theorie die Idee des Primitiven in den Mittelpunkt der Kartierung der ungezähmten Gebiete des Unbewussten stellte, und zwar über Vorstellungen von der Zähmung triebhafter Exzesse, der Zivilisierung des Primitiven und der Eroberung und Ordnung der Wildheit. Der Text beschreibt den Einfluss des Kolonialismus auf das Denken von Freud und Jung und widmet sich antikolonialen Stimmen wie Césaire, Mannoni, Memmi und Fanon sowie deren Beitrag zur psychoanalytischen Theorie. Es folgen Überlegungen zu den Herausforderungen der Dekolonialisierung der Psychoanalyse.
Dieses Buch ist eine verständliche Darstellung der Zusammenhänge zwischen Kolonialismus und Psychoanalyse und eignet sich sowohl für interessierte Laien als auch für Psychoanalytiker*innen, die sich damit auseinandersetzen, wie Fragen hinsichtlich ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Schicht, Gender und Sexualität ihre therapeutische Arbeitsweise und ihr wissenschaftliches Schreiben beeinflussen.

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Weitere Infos & Material


Swartz, Sally
Sally Swartz ist praktizierende psychoanalytische Psychotherapeutin und emeritierte außerordentliche Professorin an der University of Cape Town. Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt den Themen Kolonialismus und Dekolonialisierung in der psychoanalytischen Theorie. Sie ist Autorin von Homeless Wanderers: Movement and Mental Illness in the Cape Colony in the Nineteenth Century (2015) und Ruthless Winnicott: The Role of Ruthlessness in Psychoanalysis and Political Protest (2019).



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