Thumser | Verpestete Bücher | Buch | 978-3-347-41547-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 172 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 272 g

Thumser

Verpestete Bücher

Elf literarische Epidemien und ein Epilog. Boccaccio und Thomas Mann, Camus und Philip Roth ... Romane und Erzählungen, in denen Seuchen eine Hauptrolle spielen.
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-347-41547-8
Verlag: tredition

Elf literarische Epidemien und ein Epilog. Boccaccio und Thomas Mann, Camus und Philip Roth ... Romane und Erzählungen, in denen Seuchen eine Hauptrolle spielen.

Buch, Deutsch, 172 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 272 g

ISBN: 978-3-347-41547-8
Verlag: tredition


Dieses Buch ist nicht das Buch zur Krise. Freilich ist es ein Buch zur Zeit. Es tut so, als wollte es einem traditionsreichen, aber noch unbenannten Genre der Weltliteratur einen passenden Namen geben: dem Seuchenbuch. Entstanden sind die literaturkundlichen Essays in den Jahren der Corona-Pandemie 2020 bis 2021. Sie richten sich an interessierte Leserinnen und Leser, nicht an ein Fachpublikum der Philologie. Die Kapitel stellen eine nicht willkürliche, doch subjektive Auswahl von Werken der deutschsprachigen und internationalen Erzählkunst vor, denen gemein ist, dass in ihnen Epi- und Pandemien eine Hauptrolle spielen. Dabei achtet der Verfasser ihren Anspruch, allein der Zeit und den Umständen ihrer Entstehung verhaftet zu sein. Gleichwohl belegen die Porträts der Werke, dass die Furcht vor Seuchen wie der Pest, Grippe oder Cholera und die Hilflosigkeit des Einzelnen gegen ihr raumgreifendes Wüten die Geschichte der Menschheit als Konstanten durchziehen. Entsprechende Erfahrungen schlugen sich in den vorgestellten Texten mit einer greifbaren Beispielhaftigkeit nieder, die ihnen über ihre Epochen hinaus Wirkung und Gewicht verleiht.

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Zielgruppe


Für alle, die sich für deutschsprachige und internationale Erzählkunst der Gegenwart und der vergangenen sieben Jahrhunderte interessieren. Das Buch enthält keine philologischen Abhandlungen in wissenschaftlichem Expertenjargon, sondern porträtiert die Werke in allgemeinverständlichen Essays, die sowohl jeweils für sich stehen wie hintereinander weg gelesen werden können.


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Thumser, Michael
Michael Thumser, geboren 1959 in Hof, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Erlangen und schloss als Magister Artium ab. Fast 35 Jahre war er bei einer nordbayerischen Tageszeitung tätig, lange als verantwortlicher Kulturredakteur, zuletzt als Chefautor. Seit 2020 betreibt er unter https://www.hochfranken-feuilleton.de Kulturberichterstattung im Internet. Theodor-Wolff-Preis; Oberfränkischer Medienpreis; Johann-Christian-Reinhart-Plakette für Verdienste um die Kultur der Stadt Hof. Weitere Werke des Autors im Verlag Tredition: Der Hungerturm; dreizehn Erzählungen. Wir sind wie Stunden; Essays.



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