Tidl | Parteisekretäre oder Das Jahrhundert der Sozialdemokratie geht zu Ende | Buch | 978-3-359-03084-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 47 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm

Tidl

Parteisekretäre oder Das Jahrhundert der Sozialdemokratie geht zu Ende

Ein Stück für zwei Personen und ein Tonband
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-359-03084-3
Verlag: Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage

Ein Stück für zwei Personen und ein Tonband

Buch, Deutsch, 47 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-359-03084-3
Verlag: Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage


Der alte Parteisekretär einer sozialdemokratischen Bezirksorganisation wird ausgetauscht. Der Neue bringt frischen Schwung: Der Kapitalismus kann nur durch ein System ersetzt werden, das genau so viel Profit abwirft wie der Kapitalismus selbst. Die in Vergessenheit geratene internationale Friedenspolitik wird durch Aktionismus ersetzt: sozialdemokratische Kampfhäkler und -häklerinnen produzieren wärmende wollene Wäsche für ukrainische Soldaten. In Ermangelung anderer politischer Partner fordern die Sozis gemeinsam mit den Monarchisten: Triest und Istrien gehören zu Österreich. Und um die Grünen am Grünstreifen zu überholen, versuchen sie eine perfekte Fahrradstadt, die aber zu einer Radfahrerdiktatur verkommt. Der alte Parteisekretär durchschaut die politische Entwicklung und macht einen neuen politischen Gegner fest, den Mainstream, als ein Produkt und ein Machtmittel des Kapitalismus: »Ist der Kapitalismus besiegt, dann löst sich auch dieser Mainstream auf.«

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Weitere Infos & Material


Tidl, Georg
Georg Tidl, geboren 1948 in Wien, studierte Psychologie, Germanistik und Zeitgeschichte und arbeitete als Journalist im Österreichischen Rundfunk. Zahlreiche Fernsehdokumentationen und Features zu Themen der Zeitgeschichte, Beiträge in Zeitschriften, Gestaltung von Ausstellungen. Buchveröffentlichungen unter anderem: »Die sozialistischen Mittelschüler Österreichs 1918-33«, »Die Frau im Nationalsozialismus«, »Streuzettel. Illegale Propaganda in Österreich 1933-1938«, »Von der GESTAPO gehetzt«. Im März 2009 Verleihung des Berufstitels Professor. Seine frühen Recherchen zu Dr. Kurt Waldheims Kriegsbiografie schon im April 1984 gelten als Initialzündung einer innenpolitischen Entwicklung Österreichs, die versucht hat, das nationalsozialistische Erbe aufzuarbeiten und endgültig zu beseitigen.



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