Tiedemann | Die Scham, das Selbst und der Andere | Buch | 978-3-8379-2035-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 573 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 211 mm, Gewicht: 854 g

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Tiedemann

Die Scham, das Selbst und der Andere

Psychodynamik und Therapie von Schamkonflikten
Erscheinungsjahr 2010
ISBN: 978-3-8379-2035-2
Verlag: Psychosozial Verlag GbR

Psychodynamik und Therapie von Schamkonflikten

Buch, Deutsch, 573 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 211 mm, Gewicht: 854 g

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

ISBN: 978-3-8379-2035-2
Verlag: Psychosozial Verlag GbR


Die Scham spielt bei einer Reihe von psychopathologischen Krankheitsbildern eine entscheidende Rolle. Obwohl die theoretische Relevanz dieses Gefühls in den letzten Jahren in der Psychoanalyse hervorgehoben wurde, werden die behandlungstechnischen Implikationen dieser revidierten Sichtweise der Scham weiterhin vernachlässigt. Scham stellt meist ein Problem dar, dessen Existenz in der Psychotherapie stillschweigend hingenommen, jedoch von vielen Therapeuten unterschätzt wird. Das Drama von Verbergen und Sich-Zeigen ist primär ein sozialer Vorgang.

Scham ist weder im Selbst des Menschen verwurzelt noch geht sie allein aus inneren Konflikten hervor. Vielmehr lässt sie sich als Affekt charakterisieren, in dem sich die intersubjektive Erfahrung des vom Anderen versagten Bedürfnisses nach Anerkennung niederschlägt. Wie sehr Scham die therapeutische und analytische Situation durchziehen kann, welche Inhalte und Formen der Scham auftauchen und welche therapeutischen Interventionen hilfreich sind, um Schamkonflikte zu bearbeiten, wird anschaulich dargestellt.

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Weitere Infos & Material


Inhalt

Danksagung

Vorwort
Wir sind doch nicht blöd – oder doch?
(Micha Hilgers)

Einleitung

Die Phänomenologie und Entwicklung der Scham

Adaptive Funktion der Scham

Die Verinnerlichung der Scham

Maskierungen und Abwehr der Scham

Formen und Inhalte der Scham

Explizite und implizite Schamquellen und die zyklisch-psychodynamische Perspektive

Arbeit am Introjekt und der verinnerlichten Scham

Enactments und Now Moments als Arena der Scham

Dialektik von Selbstenthu¨llung und Selbstverborgenheit

Scham und neurotische Krankheitsbilder

Das schamvulnerable, narzisstische Selbst

Borderline-Pathologie und traumatische Scham

Scham und Intersubjektivität

Gegenseitigkeit, Anerkennung und Scham

Die intersubjektive Natur der Scham – Ein kontextualistisches Verständnis von Scham und Selbstverachtung

Literatur



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