Tomberg | Vom Völkerrecht zur Weltfriedensordnung | Buch | 978-3-941664-78-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 240 mm, Gewicht: 600 g

Reihe: Edition Valentin Tomberg

Tomberg

Vom Völkerrecht zur Weltfriedensordnung

Die Problemgeschichte der Völkerrechtswissenschaft
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-941664-78-4
Verlag: Novalis-Verlag

Die Problemgeschichte der Völkerrechtswissenschaft

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 240 mm, Gewicht: 600 g

Reihe: Edition Valentin Tomberg

ISBN: 978-3-941664-78-4
Verlag: Novalis-Verlag


Valentin Tombergs Geschichte der Völkerrechtswissenschaft wurde 1952 in England verfasst. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung war der kalte Krieg immer mehr zum bestimmenden Faktor in Europa und in der Welt geworden und konnte jederzeit in einen heißen Krieg umschlagen – zum Beispiel 1962 anlässlich der Kuba-Krise. Auch heute geht es in der Welt und insbesondere in Europa wieder um Krieg und Frieden, wie der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine und seine dramatischen Folgen unmissverständlich vor Augen führen.

Tomberg zeigt, wie in der Neuzeit das ursprünglich dreistufige Recht Stufe um Stufe abgebaut wurde. Zunächst verlor man das göttliche Recht aus den Augen. Übrig blieb das aus dem Naturrecht und dem positiven Recht bestehende zweistufige Recht. Da jedoch das Naturrecht keine höhere Quelle in der Offenbarung des göttlichen Rechts mehr hatte, büßte es mehr und mehr seine orientierende Wirksamkeit ein – ein Vorgang, an dem die Aufklärung des 18. Jahrhunderts maßgeblichen Anteil hatte. Übrig blieb das einstufige positive Recht.

Die Wissenschaft, die sich damit befasst, ist der heute allenthalben verbreitete Rechtspositivismus?– für Tomberg Ausdruck und Ursache eines sich immer weiter fortsetzenden Rechtsverfalls, der heute allenthalben spürbar ist.
Die Frage einer gerechten Weltfriedensordnung sowie der Rolle, welche das Völkerrecht darin zu spielen hat, stellt sich heute dringlicher denn je.

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Zielgruppe


Völkerrechtler, Rechtswissenschaftler, Historiker


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort 7

I. Zur Problemlage 9

I.1. Völkerrecht und Völkerrechtswissenschaft 9

I.2. Die Grundprobleme der Völkerrechtswissenschaft 13
I.3. Die Methode der Wissenschaft des Völkerrechts 17

I.4. Der geschichtliche Anfang der Völkerrechtswissenschaft 19

II. Die Lehre des hl. Thomas von Aquin vom

dreistufigen Recht und deren Bedeutung für das

Grundproblem des Völkerrechts: Friede und Krieg 28
II.1. Die augustinische Tradition 28

II.2. Der Kampf um die Erkennbarkeit der Wahrheit durch

das Denken bis Thomas von Aquin 31

II.3. Die Lehre des heiligen Thomas von Aquin

vom dreistufigen Recht 38

II.4. Die Friedensordnung des heiligen Thomas von Aquin 47
II.5. Die Lehre des heiligen Thomas von Aquin über den Krieg 49

III. Die weitere Entwicklung der Probleme des

Völkerrechts auf der Grundlage des dreistufigen Rechts 54
III.1. Der Neutralitäts- und Toleranzbegriff im Mittelalter 54
III.2. Francisco de Vitoria 61

III.3. Theologen und Juristen der aufkommenden Neuzeit
und ihre Lehren vom Staat 87

III.4. Francisco Suárez 106

IV. Der Übergang vom dreistufigen Recht zum

zweistufigen Recht 117
IV.1. Albericus Gentilis und die rechte Art der Kriegführung 117

IV.2. Hugo Grotius und seine Schule 125

V. Die „konservativen“ und „liberalen“ völkerrechtlichen

Ideen des rationalistischen Naturrechts nach dem

Verdämmern des göttlichen Rechts 136
V.1. Thomas Hobbes und John Locke 136

V.2. Samuel von Pufendorf und Christian Thomasius 162
V.3. Die „Grotianer“: Leibniz, Wolff, Vattel 184
VI. Die Verdämmerung des rationalistischen Naturrechts

und der Übergang vom zweistufigen

zum einstufigen Recht 219
VI.1. Die völkerrechtlichen Ideen der französischen Aufklärung

und die revolutionäre Politisierung des Rechts 219

VI.2. Kant und die Kantianer 226

VI.3. Hegel und die Lehre von der unbeschränkten

Selbstherrlichkeit.des Staates 241

VII. Das einstufige Völkerrecht: der reine Positivismus

und seine Probleme 252

VIII. Die Dämmerung des einstufigen Rechts – des

Positivismus – als internationales Recht 256

IX. Die gegenwärtige Strömung zur Wiedergeburt

des Völkerrechts durch Rückkehr

zum Naturrecht und zum göttlichen Recht 260



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