Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik | Buch | 978-90-420-2040-5 | www.sack.de

Buch, Englisch, Band 16, 541 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 1034 g

Reihe: Studien zur interkulturellen Philosophie / Studies in Intercultural Philosophy / Études de philosophie interculturelle

Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik

Interkulturelle philosophische Perspektiven
Erscheinungsjahr 2006
ISBN: 978-90-420-2040-5
Verlag: Brill | Rodopi

Interkulturelle philosophische Perspektiven

Buch, Englisch, Band 16, 541 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 1034 g

Reihe: Studien zur interkulturellen Philosophie / Studies in Intercultural Philosophy / Études de philosophie interculturelle

ISBN: 978-90-420-2040-5
Verlag: Brill | Rodopi


Tradition und Traditionsbruch gehören zu den entscheidenden Herausforderungen in einer beschleunigt zusammenwachsenden Welt. Sollen beide Seiten nicht in einem unfriedlichen Antagonismus verharren, so ist Prämissentransparenz und Grenzbestimmung der je eigenen und fremden Argumente gefragt. In der Auseinandersetzung mit klassischen Quellen der europäischen und außereuropäischen Philosophiegeschichte soll der vorliegende Band zeigen, daß Selbstkritik und Selbstaffirmation in allen Weltphilosophien nur mehr zwei entgegengesetzte Reaktionen auf eine von innen oder von außen gefährdete Identität zum Ausdruck bringen. Skepsis und Dogmatik betreffen darum nicht allein den Kern der abendländischen Annäherungen, sondern sie treffen den Nerv aller Weltphilosophien gleichermaßen. Skeptisch-kritische Positionen prägen ebenso die buddhistische, taoistische und islamische Philosophie; spekulativ-systematische Ansätze finden ihren Niederschlag in der islamischen, der hinduistischen wie auch der europäischen Philosophie; rationalistische und analytische Strömungen lassen sich in allen genannten philosophischen Traditionen ausfindig machen. Leitend ist darum die gemeinsame Frage: Wie ist Identitätskonstruktion in Traditionen möglich, ohne dogmatisch zu werden, und wie können Relativität und Skepsis ihre produktive Funktion entfalten, ohne auf die Universalität der Werte (wie etwa der Menschenrechte) verzichten zu müssen?

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Weitere Infos & Material


Tassilo KÜPPERS: Geleitwort
Bernd MANUWALD: Grußwort
Claudia BICKMANN: Vorwort
Claudia BICKMANN: Einführung in die Themenstellung

I. GRUNDPROBLEME INTERKULTURELLER ANNÄHERUNG
1. Hermeneutik der Interkulturalität
2. Transkulturelle Perspektiven
3. Orte jenseits der Gegensätze
4. Praktisch-politische Perspektiven einer Philosophie der Interkulturalität

II. GRUNDPROBLEME DER PHILOSOPHIE IN EINER KOMPARATIVEN PERSPEKTIVE
1. Kontinuität und Diskontinuität in einzelnen philosophischen Traditionen
- Afrikanische Annäherungen
- Asiatische Positionen
- Abendländische Horizonte
2. Konstitution einer grenzüberschreitenden komparativen Perspektive
- Europäische und Chinesische Positionen im Vergleich
- Indische und Europäische Positionen im Vergleich
- Japanische und Europäische Perspektiven im Vergleich
- Jüdische und Islamische Positionen im Vergleich

Autorenverzeichnis



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