Tsuge | Der nutzlose Mann | Buch | 978-3-95640-215-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 386 Seiten, Format (B × H): 143 mm x 196 mm, Gewicht: 457 g

Tsuge

Der nutzlose Mann


Deutschsprachige Ausgabe
ISBN: 978-3-95640-215-9
Verlag: Reprodukt

Buch, Deutsch, 386 Seiten, Format (B × H): 143 mm x 196 mm, Gewicht: 457 g

ISBN: 978-3-95640-215-9
Verlag: Reprodukt


Nachdem er das Comiczeichnen endgültig aufgegeben hat, sattelt Sukegawa Sukezô um: Er handelt mit gebrauchten Kameras, arbeitet als Fährmann und verkauft in einer Bude am Flussufer Steine in allen denkbaren Formen, in der Hoffnung, unter den Hausierern, Glücksrittern und sonstigen Versagern, mit denen er seine Geschäfte macht, zu einem Erfolg zu kommen. Doch er scheitert immer wieder und ist unfähig, für seine Familie zu sorgen. Das Einzige, was er dabei gewinnt, ist ihre Verachtung.

Yoshiharu Tsuge ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Comiczeichner Japans, dessen Werk für das westliche Publikum bislang kaum verfügbar war. "Der nutzlose Mann" – nach "Rote Blüten" das zweite Werk, das ins Deutsche übersetzt wird – gewährt einen nüchternen und humorvollen Blick auf die Fallen eines Künstlerlebens und zeichnet ein ungewöhnliches Porträt des modernen Japans. Eines der großen Werke des Comics!

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Weitere Infos & Material


Tsuge, Yoshiharu
Yoshiharu Tsuge, geboren 1937, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, verließ mit 14 die Schule und versuchte, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. In den 1960er Jahren wurde er zu einem der stilprägendsten Zeichner Japans. Fünf Filme entstanden auf der Grundlage seiner Comics, neun seiner Geschichten wurden für das Fernsehen adaptiert.

Yoshiharu Tsuge, geboren 1937 in Tokio, begann seine Laufbahn als Mangaka, indem er Geschichten für Leihbuchhandlungen entwickelte, die im Japan der Nachkriegszeit aufgeblüht waren. In den frühen 1960er-Jahren begann er, erste Arbeiten für die avantgardistische Zeitschrift „Garo“ zu zeichnen, die es ihren Autoren ermöglichte, ohne redaktionell abgesteckte Grenzen mit neuen Erzählmethoden zu experimentieren. Diese neu gefundene Freiheit erlaubte es ihm, ein Genre zu entwickeln, in dem autobiografische und fiktionale Elemente eine neue Form der Authentizität hervorbringen – es trägt bald den Namen „Watakushi-Manga“ („Ich-Comic“).

Zusammen mit Yoshihiro Tatsumi („Gegen den Strom“, Carlsen Verlag) erneuerte er die japanischen Comics, indem er Geschichten über das reale Leben einführte und sie mit wahrhaftigen Charakteren besetzte. Es sind häufig blasse, unauffällige Gestalten – in jedem anderen Comic wären es Randfiguren –, die seine Comics bevölkern.

Zwischen 1965 und 1970 veröffentlichte er Erzählungen mit starken surrealen Elementen: „Verschraubt“ („Neji Shiki“) aus dem Jahr 1968 war in Japan ein großer Erfolg. Mit der Veröffentlichung von „Rote Blüten“ („Akai Hana“) in Françoise Moulys und Art Spiegelmans „Raw“ im Jahre 1985 wurde Yoshiharu Tsuge auch international wahrgenommen. Später führte eine tiefe persönliche Krise dazu, dass er sich aus dem öffentlichen Leben zurückzog. Seit 1987 hat Yoshiharu Tsuge keinen neuen Manga veröffentlicht.



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