Vinogradova | Sanna und Lia | Buch | 978-3-947724-59-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2, 221 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 183 mm, Gewicht: 265 g

Reihe: Literatura Baltica

Vinogradova

Sanna und Lia


Erstauflage 2025
ISBN: 978-3-947724-59-8
Verlag: Mediathoughts

Buch, Deutsch, Band 2, 221 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 183 mm, Gewicht: 265 g

Reihe: Literatura Baltica

ISBN: 978-3-947724-59-8
Verlag: Mediathoughts


Sanna, die Lettin, und Andrejs, der Roma, wachsen in einem Kinderheim auf. Sanna hat nur noch eine vage Erinnerung an ihre Mutter und eine große Wut im Bauch auf die Gesellschaft, die Menschen wie sie nicht haben will oder mit selbst gestrickten Socken und ausrangierten Kleidern Abbitte leisten.
Sobald sie die Schule beendet hat, zieht sie nach Riga, um eine Ausbildung zu absolvieren, doch Partys und Alkohol drohen sie abstürzen zu lassen. Nach einer Party findet Andrejs sie betrunken auf einer Parkbank schlafend und nimmt sie mit zu sich nach Hause.

Zwischen ihnen entwickelt sich eine Liebes- und Familiengeschichte, die die Suche nach der eigenen Identität, die Verantwortung als Eltern und den Kampf gegen Vorurteile spürbar werden lässt.

Laura Vinogradova begleitet die Leser:innen auf eine generationsübergreifende Reise, bei der die Charaktere ihren eigenen Platz in der Welt erst noch finden müssen. Ein Buch über Einsamkeit, Erwachsenwerden und davon, sich trotz gesellschaftlicher Hürden zu akzeptieren.

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Zielgruppe


Leser:innen literarischer Gegenwartsliteratur, die sich für tiefgründige, realitätsnahe Geschichten und Themen wie Identität, Familie und Kulturkonflikte interessieren.
Frauen mit Interesse an familiären Beziehungen
Leser:innen, die sich für das Leben von Minderheiten (z.?B. Roma) und kulturelle Vielfalt interessieren.
Menschen, die sich mit den Entwicklungen in Lettland, dem Baltikum und post-sowjetischen Gesellschaften beschäftigen.

Weitere Infos & Material


Ringer, Britta
Britta Ringer wurde 1985 geboren und wuchs in der Nähe von Bremen auf. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Baltistik und Slawistik von der Universität Greifswald. Im Jahr 2000 kam sie im Rahmen eines Schüleraustauschs in die Partnerstadt ihrer Heimatstadt, Madona, und begann nach dieser Erfahrung, Lettisch zu lernen. Es folgten viele weitere Besuche in Lettland, darunter ein achtmonatiger Europäischer Freiwilligendienst und ein Erasmus-Studienaufenthalt an der Universität Lettlands. 2010 zog Britta Ringer endgültig nach Riga und ist dort als freiberufliche Übersetzerin tätig. Sie hat unter anderem das Libretto der Oper Valentina von Liana Langa und Arturs Maskats, den Roman „Wie ich lernte, den Fluss zu lieben“ von Laura Vinogradova sowie verschiedene Kurzgeschichten und Auszüge aus Kinderbüchern von Inga Žolude, Luize Pastore, Juris Zvirgzdinš, Mara Cielena und Maira Dobele übersetzt.

Vinogradova, Laura
Laura Vinogradova, geboren 1984, ist eine lettische Schriftstellerin und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Riga und fing mit 30 Jahren mit dem Schreiben an. Für ihren Roman „Wie ich lernte, den Fluss zu lieben“ wurde sie mit dem Europäischen Literaturpreis 2021 ausgezeichnet.



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