Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 207 mm, Gewicht: 258 g
Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 207 mm, Gewicht: 258 g
ISBN: 978-3-98641-307-1
Verlag: Mentoren-Media-Verlag Gmb
Inklusion steht auf dem Papier. Im Alltag zeigt sie ihr wahres Gesicht.
Ein Kind sitzt im Klassenzimmer, offiziell „dabei“, und ist doch nicht wirklich einbezogen. Es gibt Gespräche, Pläne und Zuständigkeiten – doch am Ende wandert die Verantwortung von einer Institution zur nächsten. Und genau deshalb merkt man oft zu spät, was da passiert: routinierte Ausgrenzung.
Ines Wagner schaut dorthin, wo Inklusion kippt: in Strukturen, Ressourcenfragen und Machtlogiken, die sich gern als Sachzwang tarnen. Sie erzählt von Fallbeispielen, die man nicht vergisst, benennt blinde Flecken und bleibt konsequent auf der Seite derer, die die Folgen tragen: Kinder, Familien und überlastete Fachkräfte.
„Inklusion“ ist kein Wohlfühltext, sondern ein Denkbuch über Verantwortung, Teilhabe und die Zumutungen eines Systems, das sich inklusiv nennt, aber im Alltag oft ausschließt. Ein klares, unbequemes Buch für alle, die spüren: So geht es nicht weiter. Diese Stoßrichtung und die Formulierung als „kein Wohlfühltext“ ergeben sich direkt aus dem Umschlagtext.
Zielgruppe
„Inklusion“ richtet sich an Menschen, die im Bildungssystem nicht länger nur über Teilhabe sprechen, sondern verstehen wollen, warum sie im Alltag so oft scheitert. Das Buch ist besonders relevant für Lehrkräfte, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, pädagogische Fachkräfte, Schulleitungen, Schulbegleitungen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Therapeutinnen und Therapeuten, Eltern sowie für Verantwortliche in Bildungspolitik, Verwaltung und Trägerstrukturen.
Der Titel spricht außerdem gesellschaftlich interessierte Leserinnen und Leser an, die sich mit Bildungsgerechtigkeit, Kinderrechten, struktureller Ausgrenzung und der Frage beschäftigen, warum gute Absichten im Alltag oft nicht zu echter Einbeziehung führen. Besonders stark ist das Buch für Menschen, die beruflich oder persönlich unmittelbar erleben, dass Verantwortung im System weitergereicht wird, während Kinder, Familien und Fachkräfte die Folgen tragen. Das ist auch die zentrale Stoßrichtung des Rückseitentextes.




