Wagner | Kolonialismus und Antikolonialismus? Frag doch einfach! | Buch | 978-3-8252-6105-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 150 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 215 mm, Gewicht: 346 g

Reihe: Frag doch einfach!

Wagner

Kolonialismus und Antikolonialismus? Frag doch einfach!

Klare Antworten aus erster Hand
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8252-6105-4
Verlag: UTB GmbH

Klare Antworten aus erster Hand

Buch, Deutsch, 150 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 215 mm, Gewicht: 346 g

Reihe: Frag doch einfach!

ISBN: 978-3-8252-6105-4
Verlag: UTB GmbH


In dieser Einführung zur Geschichte von Kolonialismus und Antikolonialismus erklärt Florian Wagner, wie Europa fast die ganze Welt erobern konnte. Er zeigt, dass der Kolonialismus nicht nur eine vergangene Epoche der Gewaltherrschaft war, sondern bis heute Folgen für Menschen, Kultur und Umwelt hat. Mit besonderem Blick auf die Erfahrungen der Kolonisierten erzählt das Buch von ihrem alltäglichen Widerstand und dem Aufstieg schlagkräftiger antikolonialer Bewegungen. Ein abschließendes Kapitel widmet sich aktuellen Debatten um Erinnerungspolitik, koloniale Beutekunst und die Umbenennung von Straßennamen.

Frag doch einfach! Die utb-Reihe geht zahlreichen spannenden Themen im Frage-Antwort-Stil auf den Grund. Ein Must-have für alle, die mehr wissen und verstehen wollen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Alle Fragen im Überblick
Vorwort
Was die verwendeten Symbole bedeuten
Zahlen und Fakten über Kolonialismus und Antikolonialismus
Definitionen und Begriffe des Kolonialen
Warum war die Geschichtsschreibung zum Kolonialismus lange „eurozentrisch“

und was bedeutet dies?
Welche Phasen kennzeichnen die Kolonialgeschichte und wie stark ist ihre Einteilung

vom Eurozentrismus geprägt?
Welche Bedeutung hatten die Kolonien für die deutsche Geschichte?
Was bedeutete das Wendejahr 1990 für die Kolonialgeschichtsschreibung?
Welche konkreten Auswirkungen hatte der Eurozentrismus auf die deutsche

Kolonialgeschichtsschreibung?
Was bringt es, eine eurozentrische Geschichte des Kolonialismus durch eine ausdrückliche

afrozentrische Perspektive zu ersetzen?
Warum reicht es nicht aus, Kolonialismus als Fremdherrschaft zu definieren?
Was macht den europäischen Kolonialismus des 19. und 20. Jahrhunderts aus?
Wie kann man Kolonialismus angesichts seiner noch heute spürbaren Folgen definieren?
Was bedeuten die Begriffe Kolonialismus, Kolonisierung, Kolonialität, Imperialismus und
Empire genau?
Geschichte des Kolonialismus von der Antike bis 1960
Ist der Kolonialismus eine Erfindung der „abendländischen“ Antike?
Gab es schon im Mittelalter eine deutsche Kolonisation im „Osten“?
Ist das Mittelalter der Beweis dafür, dass Kolonialismus nicht nur von Europa ausging?
Gab es eine islamische Sklaverei?
Konnte Kolonialismus in Amerika ohne Zwangsarbeit und Versklavung funktionieren?
Was hatte Deutschland mit der Versklavung zu tun?
Wie standen Missionare und Wissenschaftler zur kolonialen Eroberung?
Wie lebten die Menschen im kolonisierten Amerika?
Wie kam es zur Dekolonisierung frühneuzeitlicher Imperien im 19. Jahrhundert?
Warum verschwand der Kolonialismus nach der amerikanischen Unabhängigkeit nicht?
Warum fühlten sich Kolonialkritiker:innen von der Aufklärung hintergangen?
Warum taugte auch der aufkommende Liberalismus nicht als Befreiungsideologie?
Warum war Gewalt weiterhin ein zentrales Merkmal des Kolonialismus und wie äußerte

sie sich in Eroberungs- und Herrschaftspraktiken?
Wie entstanden Kolonialverwaltungen und warum waren sie selten einheitlich?
Wie waren die Kolonialverwaltungen organisiert?
Was bedeuten direkte und indirekte Herrschaft?
Waren Indigene in der Kolonialverwaltung „Kollaborateure“?
Welche Folgen hatte der Kolonialismus für Frauen und Geschlechterrollen?
War der Kolonialismus ein Unrechtssystem?
Lohnte sich der Kolonialismus?
Warum spricht man vom Kolonialismus für kleines Geld?
Gab es eine Indigene Wirtschaft und welche Rolle spielte sie?
Inwiefern war die Plantagenwirtschaft ein Desaster für Mensch und Umwelt?
Gab es „positive Folgen“ des Kolonialismus, zum Beispiel in Bezug auf die Infrastruktur?
Antikolonialismus
Warum wurde Haiti zum Vorreiter der Dekolonisation und zum Modell für

antikoloniale Bewegungen?
Wie sah der Widerstand gegen den Kolonialismus im Alltag aus?
Konnte die Natur Widerstand gegen ihre Ausbeutung leisten?
Wer organisierte den frühen kollektiven Widerstand?
Wie veränderten die Weltkriege das Verhältnis zwischen Kolonialkritik

und Antikolonialismus?
Wie wichtig waren politische Parteien und Religionsgemeinschaften wie

der Islam für den Widerstand?
Ist Antikolonialismus nur eine Form von (Befreiungs-)Nationalismus und damit

am europäischen Modell orientiert?
Wann waren bewaffnete Befreiungsbewegungen nötig und welche Folgen hatten sie?
Entschieden sich die Kolonialmächte zur Dekolonisierung „von oben“ oder erwirkten

die Befreiungsbewegungen „von unten“ das Ende der Kolonialreiche?
Gab es nach der Unabhängigkeit nur autoritäre und korrupte Regime?
Erinnerungspolitiken
Was versteht man unter „kolonialer Amnesie“ und der „Beschweigung kolonialer Gewalt“

und welche Rolle spielten sie nach der Unabhängigkeit?
Was bedeuten Neokolonialismus und Postkolonialismus – und was unterscheidet sie?
Wie hängt der Antikolonialismus mit der Idee der Dritten Welt und der Blockfreien-
Bewegung zusammen?
Was ist die Vierte Welt und warum entstand sie durch den Siedlungskolonialismus?
Wie sollte mit Kunstwerken umgegangen werden, die sich in europäischen Museen befinden,

aber aus den Kolonien stammen?
Ist Black Lives Matter auch eine postkoloniale Bewegung?
Stimmt es, dass koloniales und rassistisches Denken alle Lebensbereiche betrifft?
Wird durch Straßenumbenennungen Geschichte in all ihren Facetten ausgelöscht?
Um 1900 war kolonialistisches und rassistisches Denken normal. Können die Menschen,

die damals in diesem Denken gehandelt haben, rückwirkend verurteilt werden?
Warum sollte ein weißer Mann Kolonialismus erklären?
Glossar – Wichtige Begriffe kurz erklärt
Verwendete Literatur
Wo sich welches Stichwort befindet


Wagner, Florian
Florian Wagner ist Akademischer Rat für Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt.



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