Buch, Deutsch, 269 Seiten, GEKL, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
Von Schwierigkeiten mit Menschen, Bevölkerungen und Systemen. Zur guten Erinnerung an Kurt Rothschild (1914-2010) und Wolfgang Stützel (1925-1987)
Buch, Deutsch, 269 Seiten, GEKL, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
ISBN: 978-3-7316-1276-6
Verlag: Metropolis
Neben globaler Skepsis sind mehrere fragwürdige Einzelpunkte anzusprechen, bei denen Schwierigkeiten der Nationalökonomik mit Menschen, mit Bevölkerungen und mit Systemen spürbar werden. Wichtig sind dabei z. B. pathologische und reguläre Märkte, Menschen und Bevölkerungen, Resilienzen sowie Defekte von Kapital-, Regional- und Wachstumstheorien, Arbeitslosigkeit und Ausbreitung von Neuerungen sowie Globalisierung und Euro. Mit Kreislaufanalysen sowie Geld- und Kapitalmarktfragen (Anhänge I und II) und anderem wird abgerundet.
Bei Ausschöpfung aller Methodologie und sämtlicher Zweige der empirischen Wirtschaftsforschung hat die Nationalökonomik (wie andere Sozialwissenschaften auch) nur eine „begrenzte Wahrheitsfähigkeit“ aufzuweisen. Konträre Antworten auf gleiche Fragestellungen sind sogar bei gleichem raum-zeitlichen Wirklichkeitsausschnitt unter Ökonomen an der Tagesordnung. Bestenfalls gelangen Nationalökonomen für gleiche Anwendungsfelder zu partiell empirisch gültigen und übereinstimmenden sog. Quasi-Theorien. Angebracht sind Skepsis und Eigenkritik großer und kleiner Streithähne in der Wissenschaft – und in der Wirtschaftspolitik. Ohne es zu wissen, betreiben Lehrbuchschreiber und Gutachter Methodologie, die selbst wiederum keine letztgültige Wahrheit kennt.




