Weber | From technology to tradition. Re-evaluating the Hamburgian-Magdalenian relationship | Buch | 978-3-529-01857-2 | www.sack.de

Buch, Englisch, Band 5, 256 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 944 g

Reihe: Untersuchungen und Materialien zur Steinzeit in Schleswig-Holstein und im Ostseeraum

Weber

From technology to tradition. Re-evaluating the Hamburgian-Magdalenian relationship


1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-529-01857-2
Verlag: Wachholtz

Buch, Englisch, Band 5, 256 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 944 g

Reihe: Untersuchungen und Materialien zur Steinzeit in Schleswig-Holstein und im Ostseeraum

ISBN: 978-3-529-01857-2
Verlag: Wachholtz


Eine Vergleichsstudie zu spätjungpaläolithischen Flintinventaren.
Ziel der Untersuchung von von Mara-Julia Weber sind komparative technologische und typologische Analysen zwischen spätjungpaläolithischen Kerbspitzeninventaren der Hamburger Kultur in Schleswig-Holstein und solchen vom Typ Cepoy-Marsangy in Nordfrankreich. Die Neubewertungen und die aufwendigen Zusammenpassungen der norddeutschen Flintartefakte aus dem Ahrensburger Tunneltal basieren auf Fundinventaren, die in den 1950er- und 1970er-Jahren von Alfred Rust und Gernot Tromnau publiziert wurden. Darüber hinaus wird ein kleines Inventar der Havelte-Gruppe von Ahrenshöft LA 58 D berücksichtigt, welches von Ingo Clausen 1995 und der Autorin 2008 ausgegraben wurde.
Zum Verständnis kultureller Traditionen können Flintinventare heute in weitaus größerem Maße beitragen, wenn durch Zusammenpassungen die Biografien von Werkzeuggruppen analysiert und die chaîne opératoire der Flintproduktion rekonstruiert werden. Die in dieser Arbeit untersuchten spätjungpaläolithischen Kerbspitzeninventare aus zwei weit voneinander entfernten geografischen Räumen bieten sich für einen solchen Vergleich geradezu an. Die erzielten Ergebnisse lassen verschiedene Deutungsmodelle zu möglichen Verwandtschaftsbeziehungen von Hamburger Kultur und dem westeuropäischen Magdalénien supérieur/final zu und stellen eine wesentliche Ergänzung zu den bislang eindimensionalen typologischen Überlegungen dar.
Die Publikation ist die Dissertation der Autorin, die sie 2010 an der Universität Tübingen abschloss.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. Mara-Julia Weber, geboren 1980 in Freilassing und aufgewachsen in Aachen, studierte an den Universitäten Tübingen und Paris 1 (Panthéon-Sorbonne) Ur- und Frühgeschichte, Altorientalische Philologie und Religionswissenschaft. Sie wurde 2010 in Tübingen promoviert und ist seitdem als Juniorforscherin am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf tätig. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die Jäger- und Sammler-Gesellschaften des ausgehenden Eiszeitalters.



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