Buch, Deutsch, 80 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 179 mm, Gewicht: 326 g
Buch, Deutsch, 80 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 179 mm, Gewicht: 326 g
ISBN: 978-3-96849-138-7
Verlag: Favoritenpresse
Der Wiener Illustrator Heinz Wolf hat sich meisterhaft den Texten und Gedichten angenommen und gibt ihnen mit seiner liebevoll-schnoddrigen Art ein gezeichnetes Gesicht.
Am Ende des Buches werden die schönsten und markantesten Wiener Begriffe umfangreich erklärt. Weber und Wolf haben ein amüsantes und überraschendes Wien-Wörterbuch zusammengestellt – für alle Wiener:innen und Wien-Freund:innen!
Weitere Infos & Material
Aus dem Buch:
»Das Café Zentral ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung, und zwar eine, deren innerster Inhalt es ist, die Welt nicht anzuschauen.« (Alfred Polgar)
»Im Kaffeehause: Herrlich ist es, Mokka schlürfen / Und sich etwas denken dürfen, / In der Hand ein Zeitungsblatt; / Aus des glühnden Knasters Qualme / Steigt es innern Friedens Palme / Dem, der nicht Europa-satt.« (Ferdinand Sauter)
»Nach’n alten Weanaschlag. Marsch: Ich bin a echtes Weanakind, in Erdberg bin ich z’haus, / in Lerchenfeld, in Ottakring, da kenn’ ich mich gut aus, / beim Heurigen in Nußdorf oder draußen in Hernals, / schreit alles „Servus“ wann ich komm, / denn kenna tut mich all’s. / Mei Ausdrucksweis’ ist kernig resch und allweil voll Hamur, / daß ich net hochdeutsch reden tua, da kann ich nix dafur, / so wie der Schnabel g’wachsen ist nach’n alten Weanaschlag, / a so red’ ich, denn in dem Punkt da geb’n ma a net nach. / Hab’n S’ a Idee?« (Carl Lorens)




