Buch, Englisch, Band 30, 457 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 156 mm x 232 mm, Gewicht: 684 g
Buch, Englisch, Band 30, 457 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 156 mm x 232 mm, Gewicht: 684 g
Reihe: Religion in Philosophy and Theology
ISBN: 978-3-16-149561-8
Verlag: Mohr Siebeck
Wenn das Theodizeeproblem durch eine Theodizee nicht zu lösen ist, wie können wir dann umgehen mit der 'Wunde der Negativität'? Anstatt den Schöpfer der Welt vor dem Tribunal der Vernunft zu verteidigen, verwandelt Claudia Welz die aporetische Frage nach dem Ursprung und (Wider)Sinn des Bösen in die weiterführende Frage nach Gottes (Nicht)Phänomenalität. Im Zentrum stehen dabei die Erörterung von Kierkegaards und Rosenzweigs Ethik der Liebe im Doppelkontext von deutschem Idealismus und französischer Phänomenologie. Beide argumentieren gegen Hegels Rationalisierung der Geschichte, rezipieren stattdessen Kants praktische Wende der Theodizeeproblematik und antizipieren Levinas' Idee, die Spuren der Transzendenz Gottes im Zeugnis des sich auf den Anderen hin transzendierenden Subjekts zu suchen. In kritischem Anschluss an diese Diskurse wird Theologie als semiotische Phänomenologie des Unsichtbaren entwickelt.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Religionswissenschaft Religionswissenschaft Allgemein Religionsphilosophie, Philosophische Theologie
- Geisteswissenschaften Philosophie Religionsphilosophie, Philosophische Theologie
- Geisteswissenschaften Christentum, Christliche Theologie Systematische Theologie Ethik, Moraltheologie, Sozialethik
- Geisteswissenschaften Christentum, Christliche Theologie Systematische Theologie Christliche Philosophie




