Werner | Das Verschwinden des Erzählers | Buch | 978-3-03910-667-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 5, 433 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 220 mm, Gewicht: 800 g

Reihe: Welten Ostasiens

Werner

Das Verschwinden des Erzählers

Erzähltheoretische Analysen von Erzählungen Tayama Katais aus den Jahren 1902-1908
Erscheinungsjahr 2006
ISBN: 978-3-03910-667-7
Verlag: Peter Lang

Erzähltheoretische Analysen von Erzählungen Tayama Katais aus den Jahren 1902-1908

Buch, Deutsch, Band 5, 433 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 220 mm, Gewicht: 800 g

Reihe: Welten Ostasiens

ISBN: 978-3-03910-667-7
Verlag: Peter Lang


Erzähltheorie als Untersuchungsmethode ist in der Japanologie noch weitgehend unbeachtet. Die Autorin untersucht die Erzählungen des japanischen Schriftstellers Tayama Katai (1871-1930). Seine wichtigsten Werke entstanden in der Meiji-Zeit (1868-1912) an einer Bruchstelle der literarischen Entwicklung - dem Wechsel von der klassischen Schriftsprache zur modernen Literatursprache. Die Studie durchleuchtet die Erzählstrategie Tayama Katais und seinen Versuch, wahrheitsgetreu zu erzählen, woraus eine Ausschaltung des Erzählers resultierte. Ausserdem gibt sie Aufschluss über die Entstehung von Erzählformen in Japan um 1907-1908, die auch in Europa anfangs des 20. Jahrhunderts neu auftraten.

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Aus dem Inhalt: Theoretische und literaturgeschichtliche Hintergründe - Erzähltheoretische Analysen von fünf Erzählungen Tayama Katais: Juemon no saigo, Shojobyo, Futon, Rinshitsu und Ippeisotsu - Elemente der Vermittlung - Elemente der Unmittelbarkeit - Die neutrale Erzählfunktion - Die japanische Tayama Katai-Forschung - Die westliche Tayama Katai-Forschung.


Die Autorin: Verena Werner lebte von 1973 bis 1987 in Japan und studierte drei Jahre an der Universität Kobe. 1987 bis 1993 studierte sie Japanologie, Germanistik und Sinologie an der Universität Zürich, arbeitete 1993 bis 1995 als Übersetzerin und war von 1995 bis 2001 wissenschaftliche Assistentin, seither wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich, wo sie 2003 mit dieser Arbeit promovierte.



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