Wewer | Spuren der Vernichtung | Buch | 978-3-95565-428-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 232 Seiten, Format (B × H): 228 mm x 280 mm

Wewer

Spuren der Vernichtung

Stationen der „Endlösung“ im Zeugnis postalischer Dokumente
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-95565-428-3
Verlag: Hentrich & Hentrich

Stationen der „Endlösung“ im Zeugnis postalischer Dokumente

Buch, Deutsch, 232 Seiten, Format (B × H): 228 mm x 280 mm

ISBN: 978-3-95565-428-3
Verlag: Hentrich & Hentrich


„Spuren der Vernichtung“ zeichnet mit Hilfe postalischer Dokumente (Postkarten, Briefe etc.) den blutigen Weg von SS-Einsatzgruppen und Polizeibataillonen in Polen und der Sowjetunion nach und stellt die brutalen Maßnahmen der Unterwerfung und „ethnischen Neuordnung“ Polens, die Ghettos im besetzten Polen und die Vernichtungszentren dar. Ein Schwerpunkt des Buches ist die „Briefaktion des RSHA (Juden)“, das groß angelegte Täuschungsmanöver, in dem die SS todgeweihte Jüdinnen und Juden nötigte, der Außenwelt mitzuteilen, dass es ihnen gut gehe. Das Thema wird hier erstmals umfassend und systematisch untersucht.
Der Autor hat unveröffentlichtes Material aus Sammlungen und Archiven in zwölf Ländern zusammengetragen und ausgewertet. Als Ergebnis legt er die bisher umfangreichste, auf der Grundlage der „Social Philately“ erarbeitete Darstellung der deutschen Besatzungs- und Vernichtungspolitik in Osteuropa vor. Das Buch faksimiliert und kontextualisiert eine große Zahl authentischer Schriftstücke, die oft die letzten Lebenszeichen von Opfern des Völkermordes sind.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Wewer, Heinz
geboren 1935 in Köln, Abitur in Emden, Studium der Rechtswissenschaften, der Geschichte und der Politikwissenschaft in Tübingen, Berlin, am Amherst College und in Princeton (M.A.). Gründer und Redaktionsmitglied von „DISkussion“ – Zeitschrift für Fragen der Gesellschaft und der deutsch-israelischen Beziehungen, zeitgeschichtliche Beiträge in den „Frankfurter Heften“, den „Gewerkschaftlichen Monatsheften“, für den WDR u.a. Korrespondent beim Eichmann-Prozess für RIAS Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Document Center Berlin, bei der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler und in der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS). Tätigkeit in der Kultur- und der Bildungsverwaltung, zuletzt als Leiter des Arbeitsbereichs Internationale Beziehungen der Hochschule der Künste Berlin. Gründer zivilgesellschaftlicher Initiativen wie des Komitees für die Entschädigung der Opfer medizinischer Experimente im KZ Ravensbrück und des Musikforums Berlin-Israel (mit Peter Schwarz).



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