Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 602 g
Vertragsdiplomatie zwischen Maximilian I., dem römisch-deutschen Reich und Frankreich
Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 602 g
Reihe: Ancien Régime, Aufklärung und Revolution, 44
ISBN: 978-3-11-049057-2
Verlag: De Gruyter
In der vorliegenden Studie werden Friedensverträge als funktionale Elemente spätmittelalterlicher Verfassungs- Völkerrechts- und Diplomatiegeschichte neu beleuchtet. Die konfliktreiche, deutsch-französische Vertragsdiplomatie zu Zeiten Maximilians I. (1459 – 1519) wird als facettenreiche, kulturell gebundene Rechtsform begriffen, die entstehende gemeinsame Standards als Ergebnis von Prozessen innerhalb sozialer Ordnungen erklärt. Friedensverträge stellen dabei die textliche Visualisierung von konstitutionellem Transfer und transnationaler Verflechtung dar. Gesandtenberichte, Instruktionen und Vertragsentwürfe liefern dazu die erklärenden Kontexte: Sie identifizieren handlungstragende Akteure und erhellen Probleme akribischer Vertragstextgestaltung. Entstehendes Völkerrecht wird damit als ein Feld der Praxis und der Aushandlung betrachtet und erforscht.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte
- Rechtswissenschaften Recht, Rechtswissenschaft Allgemein Rechtsgeschichte, Recht der Antike
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Diplomatie
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Geschichte




