Willmann | Camera Austria International 80/2002 | Buch | 978-3-900508-41-8 | www.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 112 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 504 g

Willmann

Camera Austria International 80/2002


1. Auflage 2002
ISBN: 978-3-900508-41-8
Verlag: Camera Austria

Buch, Englisch, Deutsch, 112 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 504 g

ISBN: 978-3-900508-41-8
Verlag: Camera Austria


Die Retrospektive Heimo Zobernigs, die dieser Tage im Museum moderner Kunst in Wien eröffnet wird, war uns Anlass, einen in unserer Redaktion schon lange geplanten Beitrag über ihn endlich in Angriff zu nehmen und damit nach einer Reihe von Features, die sich eher einer jüngeren Generation in Österreich lebender Kulturschaffender widmete, einen Ausschnitt aus dem Werkkomplex dieses international renommierten, österreichischen Künstlers zu bearbeiten. Um die Videoarbeiten und neuerdings auch Fotografien geht es auch in dem Beitrag Yilmaz Dziewiors über den albanischen Künstler Anri Sala, der in den letzten Jahren vermehrt auf dem internationalen Parkett aufgetreten ist. Mit dem von Walid Raad für die Atlas Group gestalteten 14-seitigen Insert in dieser Ausgabe knüpfen wir an den von Catherine David in Camera Austria Nr. 78/2002 bearbeiteten Themenkomplex an, der unter dem Titel „Images from the Arab World“ unterschiedliche Beiträge von KünstlerInnen aus dem arabischen Raum versammelte. Jalal Toufic beschreibt in diesem Zusammenhang in seinem begleitenden Essay nicht nur die verstörende Wirkung von Gebäuden, die der Kriegszerstörung anheim gefallen sind, sondern arbeitet auch die psychologischen Gründe heraus, warum es wichtig, wenn nicht sogar notwendig ist, Zerstörung fotografisch zu dokumentieren. Der amerikanische Künstler AA Bronson schließlich – Mitbegründer des Künstlerkollektivs General Idea – hat nach dem Tod von Felix Partz und Jorge Zontal eine gewisse Form der inneren Rehabilitation über die (auch) künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod seiner Partner erfahren. Auch seine Arbeit handelt „von Krieg und Trauma, sie dokumentiert, ja generiert sogar einen Moment des Schreckens“, indem Bronson nichts unternommen hat, um den Schrecken des AIDS-Todes in dieser frühen Phase der Epidemie zu verbergen: „Zwar betrachte ich meine Arbeit nicht als didaktisch, aber sie beschäftigt sich mit Themen wie AIDS, dem Altern, Auschwitz usw. (…) General Idea war eine halbfiktionale autobiographische Erzählung, und weil sie im wirklichen Leben gestorben waren, mussten Felix und Jorge auch in unserem Kunstleben sterben, genauso wie man in einer Seifenoper einen Tod erfinden muss, wenn einer der Hauptdarsteller stirbt.

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