Buch, Deutsch, Band Band 246, 373 Seiten, gebunden, Format (B × H): 160 mm x 235 mm, Gewicht: 732 g
Städtische Hausgehilfinnen im 20. Jahrhundert
Buch, Deutsch, Band Band 246, 373 Seiten, gebunden, Format (B × H): 160 mm x 235 mm, Gewicht: 732 g
Reihe: Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
ISBN: 978-3-525-31150-9
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Hausgehilfinnen stellten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die größte weibliche Berufsgruppe dar. Charakteristisch ist das Leben im Haushalt der Arbeitgeber:innen: An kaum einem anderen Arbeitsplatz trafen zwei unterschiedliche Klassen so direkt aufeinander.
Die Zahl der Hausgehilfinnen, so die weit verbreitete Meinung, sei seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts stetig gesunken, und spätestens mit dem Jahr 1945 gäbe es die Berufsgruppe nicht mehr. Bereits ein kurzer Blick in die Statistik zeigt, dass der Anteil der Haugehilfinnen vom Ende des 19. Jahrhunderts zwar absolut und prozentual langsam, aber kontinuierlich sank – allerdings von einem sehr hohen Niveau ausgehend. Mareike Witkowski zeigt, dass die Berufsgruppe im Verlauf des 20. Jahrhunderts einen Wandel durchlief: Aus der Hausgehilfin wurde mehr und mehr die stundenweise beschäftigte Reinigungskraft.




