Buch, Deutsch, 64 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 209 mm, Gewicht: 16 g
Buch, Deutsch, 64 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 209 mm, Gewicht: 16 g
ISBN: 978-3-9818916-1-4
Verlag: Verlag Stiftung Hirschler
In der vielstimmigen Würdigung Luthers anlässlich der 500jährigen Wiederkehr des Thesenanschlags war auch sein ambivalenter Charakter zum Thema geworden, wenn dieses auch nicht im Vordergrund stand und häufig genug unterdrückt wurde. Soll die Reformation jedoch weitergehen, dann müssen die Konsequenzen aus der Erkenntnis dieser Ambivalenz Einzug in die Evangelische Theologie finden und das protestantische Selbstbewusstsein beunruhigen. Luther wird nicht länger der „protestantische Held“ bleiben können, wenn überhaupt dann nur als ein gebrochener Held. Die Überzeugungskraft reformatorischen Denkens wird auch davon abhängen.
Die von Dieter Wittmann und Klaus Bümlein vorgelegten Diskussionsbeiträge mit dem Titel „ Luthers Schuldkomplex und Luthers Spiritualität – psychoanalytische und theologische Erwägungen“ versuchen den Leser/die Leserin mit den hasserfüllten - destruktiven und empathisch - schöpferischen Elementen in Luthers Denken und Handeln bekannt zu machen."
Bestellungen bei: Stiftungs-Buchhandlung Hir
Zielgruppe
Konfirmandinnen und Konfirmanden bis zu evangelischen Seniorinnen und Senioren, die Luthers Juden-und Zwingli-Hass bisher nicht verstehen konnten, bietet dieses Werk zweier Theologen eine gute Deutung, die die Ambivalenz lutherischen Redens und Handelns verständlicher macht.
Dass spätere Generationen und insbesondere die Nazis ihren Antisemitismus scheinbar zu Recht mit Luther begründen konnten ist traurige Tatsache. Dieses Werk ist ein Beitrag zur Aufarbeitung, an der in allen deutschen Landeskirchen gearbeitet wird. Besonders weit in der Aufarbeitung gekommen ist die ev. Kirche der Pfalz mit dem doppelbändigen Werk PROTEST OHNE PROTESTANTEN, ISBN 978-3-9469050-4-2 aus dem Verlagshaus Speyer, 911 S.




