Buch, Deutsch, 192 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 135 mm x 215 mm
Das Gesamtwerk als künstlerisches Projekt
Buch, Deutsch, 192 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 135 mm x 215 mm
Reihe: Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek
ISBN: 978-3-8031-5202-2
Verlag: Wagenbach Klaus GmbH
Oft gilt die Moderne als Epoche, in der nicht mehr das einzigartige meisterhafte Kunstwerk im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, sondern die Selbstproduktion der Künstler: von körperbasierten Performances bis hin zur zunehmenden Bedeutung künstlerischer Selbstinszenierung. Im Schatten dieser Auflösung des Werkbegriffs hat indes ein anderes Phänomen seinen Aufstieg erlebt: das Œuvre als imaginierte und vorweggenommene Summe aller Werke.
Inzwischen kreist ein wesentlicher Teil des zeitgenössischen Kunstmarkts um die Vorstellung eines Lebenswerks: Retrospektiven sind Publikumsmagneten, der Nachlasshandel ist zum lukrativen Geschäft für Galerien geworden, und die Künstler selbst produzieren mit Blick aufs – oft erst posthum zu erfassende – Ganze.
In ihrem glänzenden Essay erzählt Barbara Wittmann, wie es zu dieser Karriere des Gesamtwerks kam: von einem gezeichneten Gemäldeverzeichnis im 17. Jahrhundert über erste Personalmuseen und die Entstehung des Urheberrechts hin zur Frühgeschichte der Retrospektive bei William Blake, Gustave Courbet und anderen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Kunst Künstlerische Stoffe, Motive, Themen Portraitdarstellung in der Kunst
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