Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 253, 145 Seiten, GB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Speyerer Forschungsberichte
Buch, Deutsch, Band 253, 145 Seiten, GB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Speyerer Forschungsberichte
ISBN: 978-3-932112-91-1
Verlag: Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer
1977 erließen die USA den Foreign Corruption Practices Act. Das war eine Reaktion auf den Watergate Skandal, bei dessen Aufdeckung sich – neben vielem anderen – herausgestellt hatte, daß amerikanische Firmen ausländische Amtsträger in großem Maßstab bestochen hatten. Doch im Wettbewerb der Nationen fühlten die USA sich nun gegenüber anderen Ländern benachteiligt, deren Unternehmen im Ausland weiterhin straflos und sogar steuer-begünstigt bestechen durften. Damit waren Motiv und Anstoß zu einer inter-nationalen Bekämpfung der Auslandskorruption gegeben. Die Bemühungen der USA führten – begünstigt durch eine Veränderung der politischen Großwetterlage – schließlich zum OECD-Übereinkommen über die Bestechung ausländischer Amtsträger von 1999, das auch Deutschland ratifiziert und um-gesetzt hat. Zusammen mit einer Reihe weiterer Abkommen zur Korruptionsbekämpfung hat sich in den letzten Jahren ein ganzes Geflecht von sich teils ergänzenden, teils überschneidenden inter- und supranationalen Anti-Korruptionsregeln unterschiedlicher normativer Qualität gebildet.




