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Wolf Geschichte der Altenburger Buchhändler



Erscheinungsjahr 2000, 96 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 172 mm x 242 mm, Gewicht: 248 g
ISBN: 978-3-910166-35-6
Verlag: Reinhold, E. Verlag


Wolf Geschichte der Altenburger Buchhändler

Daß Leipzig jahrhundertelang eine der führenden Buchstädte Deutschlands war, weiß jeder. Die Bedeutung Altenburgs ist dagegen etwas weniger auffällig, aber dem Insider ist die Tatsache durchaus bewußt, daß beispielsweise Friedrich Arnold Brockhaus den Grundstein für sein Verlagsimperium in Altenburg legte oder daß die Pierer-Dynastie bis ins 20. Jahrhundert hinein Brockhaus durchaus erfolgreich nacheiferte. Und der Name „Schnuphase'sche Buchhandlung“ ist seit 200 Jahren quasi jedem Altenburger ein Begriff.
Die Buchhandels- und Verlagslandschaft in der Skatstadt läßt sich aber keinesfalls auf diese großen Namen reduzieren, sondern stellt sich als ein extrem breites Spektrum dar, das von den genannten Größen bis zum klitzekleinen Kolonialwarenhändler, der irgendwo in einer Ladenecke noch ein paar Zeitschriften im Angebot hatte, reicht. Gustav Wolfs Verdienst ist es, dieses gesamte Spektrum für den Zeitraum seit Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts in gewohnt akribischer Weise bis in die hinterste Ecke ausgeleuchtet zu haben. Man erfährt viel Wissenswertes über das kulturelle Leben Altenburgs in diesem Zeitraum, stellt fest, daß einige Probleme, die der Buchhandel heute hat, gar nicht so neu sind, da auch die Altvorderen schon damit zu kämpfen hatten, und bekommt nebenbei noch eine interessante Firmengeschichte der Schnuphase'schen Buchhandlung geliefert, die manch bedeutsames Detail zutage fördert. Dies liegt nicht zuletzt in der Tatsache begründet, daß hier Passagen aus der handschriftlichen Firmenchronik, die Max Lippold anläßlich des 100jährigen Jubiläums der Buchhandlung schrieb, sowie aus dem Nachlaß von Herta Fischer, die die Buchhandlung in den schweren Kriegs- und Nachkriegstagen führte und mit ihr sicher durch die DDR-Zeit lavierte, erstveröffentlicht werden.
So präsentiert sich das Buch gleichermaßen als ein Wissensspeicher wie als ein durch zahlreiche historische Fotos noch aufgewertetes unterhaltsames kulturelles Lesebuch, das jeder kulturell und historisch interessierte Altenburger und Umlandbewohner im Bücherschrank haben sollte.

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