Buch, Deutsch, 528 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 214 mm, Gewicht: 660 g
Nationalsozialistische Germanisierungspolitik in Polen
Buch, Deutsch, 528 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 214 mm, Gewicht: 660 g
Reihe: Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
ISBN: 978-3-86854-245-5
Verlag: HIS
Für die Forschung zur nationalsozialistischen Besatzungspolitik in Polen scheint der Befund eindeutig: Auf einen brutal geführten Krieg folgte der von der SS vorangetriebene Versuch, zumindest den annektierten Westen in einen »Exerzierplatz« rassischer Lebensraumpolitik zu verwandeln, in eine – so Himmler – »blonde Provinz«.
Gerhard Wolfs Analyse fördert indes Überraschendes zutage: Nicht der SS-Apparat war hier maßgeblicher Schrittmacher der Germanisierungspolitik, sondern die Zivilverwaltungen. Himmler schaltete sich erst ein, als diese eine Selektionspraxis durchsetzten, die die »völkische Zugehörigkeit« zum alles entscheidenden Selektionskriterium erklärten.
Die Untersuchung bricht mit den gängigen Annahmen über nationalsozialistische Besatzungspolitik, zeichnet Kontinuitäten der preußischen Germanisierungspolitik bis in die NS-Zeit nach und präsentiert die Akteure in den Fallstricken ihrer eigenen Politik.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Gewalt Völkermord, Ethnische Säuberung, Kriegsverbrechen
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Militärgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte Deutsche Geschichte: Holocaust
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte




